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Uni Halle Jura: NC, Studium & Durchfallquote im Check 2026

Blick über die Altstadt von Halle an der Saale mit den beiden Türmen der Marktkirche

Die Uni Halle hat keinen NC und trotzdem die zweitbesten Examenszahlen der Republik. Wer Jura an der Uni Halle studiert, sitzt an der einzigen juristischen Fakultät Sachsen-Anhalts. Der Semesterbeitrag liegt bei rund 333 Euro. Am Ende steht eine staatliche Pflichtfachprüfung, bei der zuletzt nur 14,62 Prozent durchfielen. Bundesweit waren es 27,40 Prozent.

Dahinter steht eine kleine Fakultät mit kurzen Wegen, ein kostenloses Universitätsrepetitorium und eine Prüfungsordnung, die Wiederholern entgegenkommt. Wie das Studium abläuft, was der Freischuss in Sachsen-Anhalt verlangt und wo Halle schwächelt, steht hier.

Auf einen Blick:

  • Zulassung: zulassungsfrei, kein NC, keine Bewerbung über hochschulstart. Einschreibung bis Ende September, Start nur zum Wintersemester.
  • Studium: Regelstudienzeit zehn Semester, Zwischenprüfung aus sieben Leistungen bis zum Ende des vierten Fachsemesters, sechs Schwerpunktbereiche.
  • Examensvorbereitung: kostenloses Ganzjahresrepetitorium der Fakultät plus wöchentlicher Klausurenkurs mit echten Examensklausuren.
  • Ergebnisse: Durchfallquote 14,62 Prozent, Prädikatsquote 26,48 Prozent, beides die zweitbesten Werte aller Bundesländer.
  • Leben: Semesterbeitrag 333,30 Euro, Wohnheimzimmer um 270 Euro, Sachsen-Anhalt ist das günstigste Bundesland für studentisches Wohnen.

Tipp

Ob eine Uni zu dir passt, entscheidet sich am Ende daran, wie du den Stoff in den Griff bekommst. Dafür ist das interaktive Jura-Training von jurahilfe.de gebaut: kompakte, miteinander verlinkte Texte, Karteikarten zum Wiederholen und ein Falltraining mit Multiple-Choice-Aufgaben. Du lernst in einer sinnvollen Reihenfolge, vom Grundverständnis bis zur sicheren Anwendung.

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Jura in Halle studieren: Was den Juristischen Bereich ausmacht

Die Juristen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sitzen im Juristischen Bereich. Das Dach darüber ist die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, eine eigenständige Juristenfakultät gibt es seit der Neustrukturierung 2006 nicht mehr. Das ist mehr als eine Verwaltungsformalie: Wirtschaftsrecht, Handelsrecht und Rechtsökonomie liegen hier organisatorisch neben den Wirtschaftswissenschaften, und das schlägt sich im Lehrangebot nieder.

Die Juristische Fakultät der Universität Halle-Wittenberg in Zahlen

Rund 2.000 Jurastudierende zählt der Juristische Bereich, betreut von 17 Professuren und zwei Juniorprofessuren. Insgesamt kam die Universität zuletzt auf 18.789 Studierende. Halle ist damit eine der kleineren Adressen im Fach. Die Fakultät wirbt genau damit: kurze Wege, ansprechbare Professoren, Übungen ohne dritte Reihe.

Im Juridicum ist die Fachbibliothek täglich bis 24 Uhr geöffnet. Sie hält rund 257.000 Medieneinheiten bereit. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1998. Es bündelt Hörsäle, Seminarräume, Bibliothek und Lehrstühle unter einem Dach, wenige Minuten vom Universitätsplatz mit dem Löwengebäude entfernt. Wer von einer Großstadt-Fakultät mit verstreuten Standorten kommt, merkt den Unterschied am ersten Tag. Hier liegt alles beieinander.

Kennzahlen-Karten: 2.000 Jurastudierende, 6 Schwerpunktbereiche, 333 Euro Semesterbeitrag und 257.000 Medieneinheiten am Juristischen Bereich in Halle
Abb. 1: Der Juristische Bereich der Uni Halle in vier Kennzahlen.

Der Studiengang ist kein Sonderweg. Halle bildet für die Erste juristische Prüfung aus. Sie ist Voraussetzung für das Referendariat und die Befähigung zum Richteramt. Wie das Jurastudium bundesweit aufgebaut ist, erklärt der Überblick zum Ablauf des Jurastudiums im Detail.

Ruf und Geschichte: Halle als Universität der Aufklärung

Die Wurzeln liegen doppelt. Die Universität Wittenberg wurde 1502 gegründet. Ihre Juristenfakultät folgte kurz darauf, als bewusste Staatsanstalt des Kurfürstentums Sachsen. Halle kam 1694 dazu, als brandenburgische Gründung und als geistiges Gegengewicht zu den sächsischen Universitäten nebenan.

Nach Halle kam Christian Thomasius. Der Frühaufklärer hatte 1687 in Leipzig als Erster eine Vorlesung auf Deutsch statt auf Latein angekündigt. Er verhalf dem Naturrecht in Deutschland zum Durchbruch. Nach seiner Ausweisung aus Leipzig lehrte er ab 1690 in Halle. Neben ihm lehrten Samuel Stryk, Justus Henning Böhmer, Johann Peter von Ludewig und Nikolaus Hieronymus Gundling. Halle war für einige Jahrzehnte das Zentrum der juristischen Aufklärung im deutschsprachigen Raum.

1817 fusionierten beide Universitäten zur Vereinigten Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg. Nach 1950 baute die DDR hier eine sozialistische Rechtswissenschaft auf, die mit der Wende als gescheitert galt. Die hallesche Juristenfakultät wurde am 1. Juli 1993 neu eröffnet. Der heutige Juristische Bereich ist also, bei aller Tradition im Namen, eine junge Fakultät mit gut drei Jahrzehnten Betrieb.

Löwengebäude der Martin-Luther-Universität am Universitätsplatz in Halle, davor sitzen Studierende auf den Stufen
Abb. 2: Das Löwengebäude am Universitätsplatz, Foto: Heinrich Stürzl, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Übrigens: Der historische Ruf zieht bis heute Studierende an, aber er allein hilft in der Klausur nicht. Für die Studienwahl zählt, was die Fakultät heute leistet.

Bekannte Professoren in Halle

Ein paar Namen, die über Halle hinaus bekannt sind. Caroline Meller-Hannich hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Handelsrecht und ist im Zivilprozessrecht eine feste Größe. Stephan Madaus forscht zu Insolvenz- und Restrukturierungsrecht und wird international zitiert. Christian Tietje leitet die Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht, sein Feld ist internationales Wirtschaftsrecht.

Im Strafrecht steht Henning Rosenau für Medizinstrafrecht und Medizinrecht, Joachim Renzikowski für Strafrecht und Rechtsphilosophie. Malte Stieper deckt Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht ab. Anne-Christin Mittwoch, zugleich Dekanin der Fakultät, steht für Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht. Wer sich früh für ein Feld interessiert, findet in Halle also durchaus Ansprechpartner mit Profil.

NC und Bewerbung für Jura an der Uni Halle

Halle gehört zu den Fakultäten, an denen die Abiturnote für die Zulassung keine Rolle spielt. Wer die allgemeine Hochschulreife hat, schreibt sich ein und studiert. Das unterscheidet Halle von Heidelberg, Münster oder Hamburg. Für viele ist es der Grund, überhaupt hierher zu schauen.

Wie hoch ist der NC für Rechtswissenschaft in Halle?

Es gibt keinen. Der Studiengang Rechtswissenschaft ist in Halle zulassungsfrei, so führt ihn die Universität in ihrem Studienangebot. Kein Auswahlverfahren, keine Wartezeitquote, keine Grenznote. Die Einschreibung läuft direkt bei der Universität, hochschulstart ist nicht beteiligt.

Zulassungsfrei heißt nicht anspruchslos. Die Auslese verschiebt sich nur nach hinten, in die Zwischenprüfung und ins Examen. Wie unterschiedlich der Numerus Clausus im Jurastudium bundesweit ausfällt und welche Unis noch ohne NC auskommen, zeigt der Überblick zum Jura NC.

So läuft die Bewerbung und die Einschreibung ab

Der Ablauf ist unspektakulär. Online-Einschreibung über das Portal der Universität, Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung, Krankenversicherung, Semesterbeitrag. Die Einschreibefrist für das kommende Wintersemester endet am 30. September. Ein Motivationsschreiben, ein Test oder ein Auswahlgespräch sind nicht vorgesehen. Aktuelle Informationen stehen im Studienangebot der Universität. Einzelfragen beantwortet die Fachstudienberatung des Juristischen Bereichs.

Auch ohne klassisches Abitur führt ein Weg ins Jurastudium. In Sachsen-Anhalt geht das über eine Aufstiegsfortbildung oder eine Zugangsprüfung. Welche Varianten es gibt und was sie voraussetzen, steht im Artikel zum Jurastudium ohne Abitur.

Studienbeginn: Jura in Halle startet nur im Wintersemester

Rechtswissenschaft beginnt in Halle ausschließlich zum Wintersemester. Wer im Frühjahr mit der Schule oder dem Bundesfreiwilligendienst fertig wird, wartet bis Oktober. Das ist der Normalfall im Fach. Für die Planung heißt das: Ein verpasster Oktober kostet ein volles Jahr.

Der Vorteil des Wintersemester-Starts ist die geschlossene Kohorte. Alle Erstsemester hören dieselben Anfängervorlesungen. Einführungswoche, Mentoring und Tutorien sind darauf ausgelegt. Wer sich in den ersten Wochen eine Lerngruppe sucht, findet sie hier leichter als an Fakultäten mit zwei Startterminen.

Die Eckdaten der Zulassung im Überblick:

KriteriumUni Halle
NCkeiner, zulassungsfrei
Bewerbungkeine, direkte Einschreibung bei der Universität
Frist30. September
Studienbeginnnur Wintersemester
Regelstudienzeit10 Semester
Semesterbeitrag333,30 Euro

Tipp

Verstehen, wiederholen, testen: in dieser Reihenfolge bleibt Jura hängen. Diesen Pfad bildet das mehrstufige Lernsystem von jurahilfe.de ab. Erst Kompakt- und Langtexte, dann Karteikarten, dann Multiple-Choice-Aufgaben am Fall, alles miteinander verlinkt.

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Der Studiengang Rechtswissenschaft: Aufbau, Inhalt und Abschluss

Das Studium dauert zehn Semester Regelstudienzeit und gliedert sich in Grundstudium, Hauptstudium und Schwerpunktbereichsstudium. Am Ende steht die Erste juristische Prüfung. Sie setzt sich aus der staatlichen Pflichtfachprüfung und der universitären Schwerpunktbereichsprüfung zusammen. Der Rahmen dafür kommt aus dem Bund. § 5a DRiG gibt Pflichtfächer, Fremdsprachennachweis und praktische Studienzeiten vor. § 5d DRiG regelt die Gewichtung von 70 zu 30 zwischen staatlichem und universitärem Teil.

Zeitstrahl des Jurastudiums in Halle von Grundstudium und Zwischenprüfung über Schwerpunktbereich und Examensvorbereitung bis zur staatlichen Pflichtfachprüfung
Abb. 3: Der Studienverlauf in Halle in fünf Phasen.

Grundstudium und Zwischenprüfung

Die ersten vier Semester bringen die Grundlagen in Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichem Recht. Parallel läuft die Zwischenprüfung. In Halle ist sie studienbegleitend organisiert: je zwei Klausuren in den drei Rechtsgebieten plus eine Prüfung in einem Grundlagenfach, also sieben Leistungen insgesamt. Als Grundlagenfach stehen unter anderem Rechtssoziologie, Rechtstheorie, Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht zur Wahl.

Bis zum Ende des vierten Fachsemesters soll die Zwischenprüfung abgelegt sein. Das ist die erste echte Hürde des Studiums. Sie kostet regelmäßig Studierende den Platz. Was passiert, wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt, steht im Artikel zur durchgefallenen Zwischenprüfung.

Hauptstudium, Übungen und praktische Studienzeiten

Im Hauptstudium ab dem vierten Semester vertieft sich der Stoff. Jetzt geht es um die großen Übungen. Pro Rechtsgebiet verlangt Halle eine Klausur und eine große Hausarbeit. Wer alle drei Übungsscheine hat, ist inhaltlich examensreif aufgestellt. Bis zur Meldung fehlt trotzdem einiges an Wiederholung.

Dazu kommen die praktischen Studienzeiten: mindestens drei Monate Praktikum, möglich ab dem zweiten Semester. Drei Wege führen zum Fremdsprachennachweis. Ein einjähriger Kurs, ein Auslandssemester oder eine fremdsprachige juristische Vorlesung mit begleitender Prüfung. Der Juristische Bereich führt dafür 40 Partneruniversitäten im Erasmus-Programm. Dazu kommen die weltweiten Partnerschaften der Universität.

Historisches Gebäude der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle mit roter Klinkerfassade hinter Bäumen
Abb. 4: Die Universitäts- und Landesbibliothek in Halle, Foto: Dguendel, CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

Medizin-Ethik-Recht und weitere Studiengänge in Halle

Neben dem Staatsexamen gibt es einen Master Medizin-Ethik-Recht. Die Universität bezeichnet ihn als deutschlandweit einzigartig. Der Abschluss heißt Master of Medicine, Ethics and Law, kurz M.mel., und ist wahlweise mit 60 oder 120 Leistungspunkten studierbar. Getragen wird der Master-Studiengang vom Interdisziplinären Zentrum Medizin-Ethik-Recht. Dort arbeiten Juristen, Mediziner und Ethiker zusammen. Für alle, die in Richtung Medizinrecht, Pharmarecht oder Transplantationsrecht denken, ist das ein Alleinstellungsmerkmal.

Daneben läuft der einjährige Master Wirtschaftsrecht/Business Law and Economic Law mit dem Abschluss LL.M.oec., koordiniert vom Institut für Wirtschaftsrecht. Für die Größe des Bereichs ist die Institutslandschaft auffällig breit. Dazu zählen die Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht, Forschungsstelle Migrationsrecht, Forschungsstelle Kammerrecht und das Research Institute for Sustainable Economic Law. Wer statt des Staatsexamens einen wirtschaftsjuristischen Weg erwägt, findet die Alternativen im Artikel zum Bachelor of Laws.

Tipp

Das stärkste Feature von jurahilfe.de: Alles ist mit allem verlinkt. Stößt du auf einen Rechtsbegriff, den du nicht sicher parat hast, klickst du drauf und liest Definition und Kontext sofort nach. Das fördert Systemverständnis und erspart dir doppeltes Lernen.

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Schwerpunktbereiche im Jurastudium in Halle

Der Schwerpunktbereich ist der universitäre Teil der Ersten juristischen Prüfung und zählt nach § 5d DRiG mit 30 Prozent in die Gesamtnote. In Halle beginnt er ab dem vierten Fachsemester und dauert zwei Semester.

Diese sechs Schwerpunktbereiche stehen zur Wahl

Sechs Bereiche stehen zur Auswahl. Sie decken das Feld breiter ab, als die Zahl vermuten lässt. Forensische Praxis richtet sich an alle, die in Richtung Justiz und Anwaltschaft denken. Arbeits-, Sozial- und Verbraucherrecht bündelt die Felder, die im Alltag der meisten Menschen wirklich vorkommen. Unternehmensrecht ist der klassische Wirtschaftsschwerpunkt.

Kriminalwissenschaften vertieft Strafrecht, Kriminologie und Strafverfahren. Staat und Verwaltung zielt auf den öffentlichen Dienst. Internationales, Transnationales und Europäisches Recht ist der Schwerpunkt mit dem stärksten Forschungsunterbau, weil hier das Institut für Wirtschaftsrecht und die Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht dahinterstehen.

Die sechs Bereiche und wofür sie stehen:

SchwerpunktPasst zu
Forensische PraxisJustiz, Anwaltschaft, Prozessführung
Arbeits-, Sozial- und VerbraucherrechtArbeitsrecht, Sozialrecht, Verbraucherschutz
UnternehmensrechtGesellschafts-, Handels- und Insolvenzrecht
KriminalwissenschaftenStrafrecht, Kriminologie, Strafverfahren
Staat und Verwaltungöffentlicher Dienst, Verwaltungsrecht
Internationales, Transnationales und Europäisches RechtEuroparecht, internationales Wirtschaftsrecht

Sechs Bereiche sind weniger als die dreizehn in Leipzig oder die neun in Saarbrücken. Das ist ein echter Nachteil, wenn du ein sehr spezielles Interesse hast. Für die große Mehrheit reicht die Auswahl, und ein kleineres Angebot heißt in der Praxis auch: kleinere Gruppen und mehr Kontakt zum Lehrstuhl.

So läuft die Schwerpunktbereichsprüfung ab

Zugelassen wird, wer das fünfte Fachsemester abgeschlossen hat und Zwischenprüfungszeugnis, Sprach- und Schlüsselqualifikationsnachweis sowie eine Seminarbescheinigung im gewählten Bereich vorlegt. Die Prüfung selbst hat zwei Teile.

Der schriftliche Teil ist eine wissenschaftliche Prüfungsarbeit mit sechs Wochen Bearbeitungszeit, bewertet von zwei Prüfern innerhalb von drei Monaten. Wer dort mindestens 4,00 Punkte erreicht, darf in die mündliche Prüfung. Die hat drei Teile. Erst ein Vortrag von 10 bis 15 Minuten, dann eine Aussprache über die Arbeit von noch einmal 10 bis 15 Minuten, zuletzt ein 30-minütiges Prüfungsgespräch über Pflicht- und Wahlfächer.

Bestanden ist die Prüfung nur, wenn jede Leistung mindestens ausreichend ist. Prüfungsdurchgänge gibt es viermal im Jahr, im März, Mai, August und November, mit Meldefristen jeweils rund einen Monat vorher. Wer die Arbeit rechtzeitig schreibt, verliert dadurch kein Semester für den Freiversuch, weil die Zeit der Schwerpunktbereichsprüfung bei der Semesterzählung unberücksichtigt bleibt.

Tipp

Lesen allein verankert nichts. Mit den Karteikarten im intelligenten Wiederholungssystem von jurahilfe.de rufst du das Gelernte aktiv ab und merkst sofort, wo eine Lücke sitzt. Lernpsychologisch ist genau dieses Abrufen der Hebel fürs Langzeitgedächtnis.

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Staatsexamen in Halle: Erste juristische Prüfung und Examensvorbereitung

Der staatliche Teil der Ersten juristischen Prüfung wird vom Landesjustizprüfungsamt Sachsen-Anhalt abgenommen und macht 70 Prozent der Gesamtnote aus. Sechs Klausuren zu je fünf Zeitstunden, zwei aus dem Zivilrecht, zwei aus dem Strafrecht, zwei aus dem Öffentlichen Recht. Die mündliche Prüfung besteht aus drei Prüfungsgesprächen von je rund 20 Minuten, eines pro Rechtsgebiet.

Die Gewichtung regelt § 23 JAPrVO. Der schriftliche Teil zählt 60 Prozent, jede Klausur also 10 Prozent. Auf die mündliche Prüfung entfallen 40 Prozent. Nach neuem Recht bringt jedes Prüfungsgespräch 13,33 Prozent. Wie eine solche mündliche Prüfung abläuft und wie man sich darauf vorbereitet, steht im Artikel zur mündlichen Prüfung im Jura-Examen.

Historisches Gebäude des Landgerichts Halle mit zwei Türmen und rotem Ziegeldach unter blauem Himmel
Abb. 5: Das Landgericht Halle am Hansering, Foto: Franzfoto, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Das Universitätsrepetitorium des Juristischen Bereichs

Halle unterhält ein eigenes Ganzjahresrepetitorium, und es ist kostenlos. Es läuft ab Mitte September bis etwa Ende Juli, Unterricht dienstags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr, und deckt den kompletten Pflichtstoff ab. Dazu kommt ein wöchentlicher Klausurenkurs: samstags in der Vorlesungszeit, freitags in der vorlesungsfreien Zeit, jeweils eine fünfstündige Examensklausur.

Die Fakultät empfiehlt, vor der Meldung zur staatlichen Prüfung mindestens 40 Übungsklausuren geschrieben zu haben. Seit dem Wintersemester 2021/22 gibt es zusätzlich einen Simulationskurs für die mündliche Prüfung. Wer das Angebot ernst nimmt, spart die 150 bis 250 Euro monatlich, die ein kommerzielles Repetitorium kostet, über zwölf Monate also gut 2.000 Euro.

Ein Uni-Rep hat allerdings nicht die Taktung und nicht den Druck eines kommerziellen Anbieters. Die Betreuung hängt stärker an einzelnen Dozenten. Ob das für dich reicht, ist eine Typfrage. Die Argumente für beide Wege sammelt der Artikel zum Examen ohne Repetitorium, und wie du die Examensphase insgesamt strukturierst, zeigt der Masterplan fürs erste Staatsexamen.

Zweispaltiger Vergleich: kostenloses Universitätsrepetitorium in Halle gegen kommerzielles Repetitorium für 150 bis 250 Euro im Monat
Abb. 6: Uni-Repetitorium und kommerzielles Rep im Vergleich.

Freischuss und Notenverbesserung in Sachsen-Anhalt

Der Freiversuch steht in § 26 JAPrVO. Die Frist ist knapper formuliert als anderswo: Die Zulassung ist so rechtzeitig zu beantragen, dass die Prüfungsleistungen spätestens im Prüfungsdurchgang unmittelbar nach Vorlesungsschluss des achten Semesters erstmals vollständig erbracht werden. Eine erfolglose Prüfung gilt dann als nicht unternommen.

Acht Semester klingen sportlich. Auf dem Papier sind sie es auch, in der Praxis nicht. Bis zu sechs Fachsemester bleiben auf Antrag unberücksichtigt. Die Liste ist lang: Beurlaubung wegen Krankheit oder aus wichtigem Grund, Mutterschutz und Elternzeit, Wehr- und Zivildienst, Auslandsstudium im ausländischen Recht mit Leistungsnachweis, ein fremdsprachiger Moot Court, Gremienarbeit in Hochschule oder Studentenwerk, behinderungsbedingter Mehrbedarf und die Zeit der Schwerpunktbereichsprüfung. Wer ein Auslandssemester und den Schwerpunkt einrechnet, landet real beim zehnten oder elften Semester.

Ein Detail, das Halle von den meisten Ländern abhebt, steht in § 27 JAPrVO. Zur Notenverbesserung darf dort auch wiederholen, wer im regulären Erstversuch bestanden hat, nicht nur der Freiversuchs-Jahrgang. Der Durchgang nach dem Freiversuch ist gebührenfrei, die zweite Variante kostet Gebühren. Beides geht nur, solange der Vorbereitungsdienst noch nicht begonnen hat, und der Antrag muss bis zum Ende des übernächsten Zulassungszeitraums gestellt sein. Wie die Länder das sonst handhaben, vergleicht der Artikel zu Freischuss und Freiversuch in den 16 Bundesländern; was ein Verbesserungsversuch praktisch bedeutet, steht dort im Detail.

Ergebnisse im Staatsexamen: Durchfallquote und Prädikate

Jetzt die Zahlen, wegen denen Halle überhaupt auffällt. Weil Halle die einzige Fakultät des Landes mit Staatsexamen ist, sind die Landeswerte praktisch die Halle-Werte.

Im Prüfungsjahr 2024 traten in Sachsen-Anhalt 253 Kandidatinnen und Kandidaten zur staatlichen Pflichtfachprüfung an. 14,62 Prozent bestanden nicht. Bundesweit lag die Durchfallquote bei 27,40 Prozent, also fast doppelt so hoch. Nur Berlin war mit 14,35 Prozent noch etwas besser.

Bei den Prädikaten sieht es ähnlich aus: 26,48 Prozent erreichten vollbefriedigend oder besser, bundesweit waren es 19,57 Prozent. Auch hier liegt Sachsen-Anhalt auf Rang zwei hinter Berlin mit 28,85 Prozent. Was ein Prädikat wert ist und ab wann es zählt, erklärt der Artikel zum Prädikatsexamen.

Balkendiagramm: In Sachsen-Anhalt fielen 14,62 Prozent durch die staatliche Pflichtfachprüfung, bundesweit 27,40 Prozent, bei einer Prädikatsquote von 26,48 gegen 19,57 Prozent
Abb. 7: Sachsen-Anhalt gegen den Bundesschnitt in der staatlichen Pflichtfachprüfung.

Die Zahlen der staatlichen Pflichtfachprüfung 2024 nebeneinander:

WertSachsen-AnhaltBundesweit
Teilnehmer25313.427
nicht bestanden14,62 %27,40 %
Prädikat (vollbefriedigend oder besser)26,48 %19,57 %
im Freiversuch angetreten66,40 %61,80 %

Ein Wert erklärt einen Teil davon: 66,40 Prozent der halleschen Prüflinge traten im Freiversuch an, bundesweit waren es 61,80 Prozent. Wer im Freiversuch schreibt, ist im Schnitt besser vorbereitet und geht ohne Existenzangst in die Klausur. Ein zweiter Faktor ist die Größe: Bei 253 Prüflingen hat die Fakultät ihre Kandidaten anders im Blick als bei 3.086 wie in Nordrhein-Westfalen. Die bundesweite Entwicklung dieser Quoten zeigt die Statistik zur Durchfallquote im Staatsexamen.

Ich würde daraus trotzdem keinen Automatismus machen. Die Zahlen belegen, dass in Halle gute Ergebnisse möglich sind. Über den Aufwand dahinter sagen sie nichts. Ein Bundesland mit wenigen Prüflingen schwankt außerdem stärker: 2023 lag die Durchfallquote in Sachsen-Anhalt noch bei 19,82 Prozent.

Tipp

Übers Examen hältst du eine riesige Stoffmenge über Monate präsent. Dafür gibt es auf jurahilfe.de ein Spaced-Repetition-System: Es plant deine Wiederholungen über alle Rechtsgebiete hinweg, damit der Stoff aus dem dritten Semester nicht wieder verschwindet, während du Neues lernst.

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Jura studieren und leben in Halle an der Saale

Halle zählt nach dem Melderegister der Stadt gut 240.000 Einwohner und rund 22.000 Studierende. Sie verteilen sich auf die Martin-Luther-Universität, die Kunsthochschule Burg Giebichenstein und die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik. Die Stadt ist kompakt genug, dass du fast alles mit dem Rad erreichst. Und groß genug, dass abends etwas los ist.

Was macht Halle lebenswert?

Der Marktplatz mit dem 84 Meter hohen Roten Turm und den vier Türmen der Marktkirche ist das Wahrzeichen, das auf jeder Postkarte landet. Interessanter ist, was drumherum liegt. In den Franckeschen Stiftungen steht mit dem Langen Haus das größte Fachwerkgebäude Europas; das Areal ist heute Museums-, Schul- und Forschungsquartier. Im Landesmuseum für Vorgeschichte steht die Himmelsscheibe von Nebra, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört.

Marktplatz von Halle mit dem Roten Turm und den vier Türmen der Marktkirche, davor Marktstände und Passanten
Abb. 8: Der Marktplatz mit den fünf Türmen, Foto: Fenchelkiwi1, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Georg Friedrich Händel wurde hier geboren, sein Geburtshaus ist Museum, und die Händel-Festspiele Ende Mai machen die Stadt für zwei Wochen zur Musikadresse. Dazu kommen das Kunstmuseum Moritzburg in einer spätmittelalterlichen Burg, die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands mit Halloren-Museum und, für Popkultur-Interessierte, ein privates Beatles-Museum auf drei Etagen.

Die Saale zieht sich mit Peißnitzinsel und Rabeninsel mitten durch die Stadt, im Sommer ist das die Freibadalternative. Und Leipzig liegt so nah, dass ein Konzertabend dort keine Reiseplanung braucht; der Flughafen Leipzig/Halle ist rund 20 Kilometer entfernt.

Wohnen und Kosten im Jurastudium in Halle

Hier liegt der härteste Vorteil von Halle. Sachsen-Anhalt ist mit durchschnittlich 350 Euro für ein studentisches Zimmer das günstigste Bundesland, der Bundesschnitt lag zuletzt bei 505 Euro. In München zahlst du für dasselbe Zimmer das Doppelte.

Das Studentenwerk Halle betreibt zehn Wohnheime mit Zimmern zwischen 10 und 30 Quadratmetern. Die Komplettmiete liegt im Schnitt bei rund 270 Euro und schließt Heizung, Wasser, Strom, Internet und Möblierung ein. Von rund 1.800 Bewerbungen pro Semester führen etwa 600 zu einem Platz. Früh bewerben lohnt sich also.

Der Semesterbeitrag beträgt 333,30 Euro. Darin stecken 90,00 Euro für das Studentenwerk, 226,80 Euro für das Deutschland-Semesterticket und 16,50 Euro für die Studierendenschaft. Studiengebühren gibt es nicht. Rückgemeldet wird fürs Wintersemester zwischen dem 20. Juni und dem 31. Juli. Womit sonst noch zu rechnen ist, rechnet der Artikel zu den Kosten eines Jurastudiums durch.

Was ein Semester in Halle grob kostet:

PostenBetrag
Semesterbeitrag333,30 Euro je Semester
Studiengebührenkeine
Wohnheimzimmerrund 270 Euro Komplettmiete im Monat
Zimmer auf dem freien Marktrund 350 Euro im Monat (Landesschnitt)
Universitätsrepetitoriumkostenlos

Feiern, Kultur und Freizeit

Das Nachtleben ist für eine Stadt dieser Größe erstaunlich dicht. Es verteilt sich über die ganze Stadt, auf Läden mit jeweils eigenem Charakter. Der Turm Club in der Moritzburg ist die Institution, in der praktisch jeder hallesche Student einmal gestanden hat. Der Charles Bronson an der Berliner Straße ist die Adresse für Elektro und Konzerte. Das Hühnermanhattan verbindet Club mit Ateliers und Proberäumen.

Dazu kommen die Tanzbar Palette von 1954 und Tante Manfred als Tanzlokal und Konzertclub. Das Rockpool spielt hallesche Livemusik, das Capitol sitzt in einer ehemaligen Reithalle von 1906. Der Bauernclub ist der älteste Studentenclub der Stadt. Rund um das Reileck und in der nördlichen Innenstadt liegen die Kneipen, in denen Jurastudierende abends zusammenfinden.

Der Höhepunkt des Jahres ist das Laternenfest im August, drei Tage an der Saale mit Bootskorso und Feuerwerk. Wer es sportlicher mag: Der Hallesche FC spielt Fußball, auf der Saale wird gepaddelt und gerudert. Und die Peißnitzinsel ist im Sommer der Ort, an dem die halbe Stadt liegt.

Beleuchtete Ruine der Burg Giebichenstein über der Saale in Halle bei Nacht, davor ein Fahrgastschiff am Ufer
Abb. 9: Die Burg Giebichenstein über der Saale, Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Erfahrungen: Was Studierende über Halle sagen

Auf StudyCheck bewerten Jurastudierende die Uni Halle mit 4,1 von 5 Sternen bei 129 Bewertungen, 96 Prozent würden den Studiengang weiterempfehlen. Am besten schneiden Literaturzugang mit 4,4, Studieninhalte mit 4,3 und Dozenten mit 4,2 ab.

Das wiederkehrende Lob gilt der überschaubaren Kohortengröße und dem daraus folgenden Betreuungsverhältnis. Kritik trifft vor allem die Organisation und, wie an fast jeder Fakultät, die als subjektiv empfundene Klausurbewertung. Das digitale Studieren liegt mit 3,9 im Mittelfeld: Vorlesungen werden teils aufgezeichnet, aber nicht durchgängig.

Auch das CHE-Hochschulranking im Zeit-Studienführer 2026/27 sieht Halle in der Spitzengruppe. Das gilt für Studiensituation und Organisation insgesamt, für die Unterstützung am Studienanfang und ausgerechnet für die Examensvorbereitung. Ob dir das Studium leichtfällt, hängt trotzdem an dir; eine ehrliche Einschätzung dazu gibt der Artikel Wie schwer ist das Jurastudium wirklich.

Tipp

Wissen zeigt sich erst am Fall. Mit den Multiple-Choice-Aufgaben von jurahilfe.de testest du den Pflichtstoff an kleinen Sachverhalten, liest zu jeder Lösung eine ausführliche Erläuterung und lernst, die Signalwörter zu erkennen, auf die es in der Klausur ankommt.

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Für wen ist die Uni Halle die richtige Wahl?

Kurz gesagt: für alle, die ohne Abiturhürde anfangen wollen, wenig Geld zur Verfügung haben und mit einer kleinen Fakultät besser klarkommen als mit einem Massenbetrieb. Wer eine große Schwerpunktauswahl, ein Rechtsgebiet mit spitzem Profil oder eine Metropole sucht, ist anderswo besser aufgehoben.

Stärken und Schwächen der Fakultät im Überblick

Die Stärken sind schnell benannt. Der Zugang ist offen, ohne NC und ohne Auswahlverfahren, der Studienstart planbar. Das kostenlose Ganzjahresrepetitorium mit Klausurenkurs spart die Kosten eines kommerziellen Rep, und die Examensergebnisse liegen bundesweit auf Rang zwei. Dazu kommen niedrige Lebenshaltungskosten, der bundesweit einmalige Master Medizin-Ethik-Recht und eine Prüfungsordnung, die auch nach bestandenem Erstversuch noch eine Notenverbesserung zulässt.

Die Schwächen ebenso. Sechs Schwerpunktbereiche sind wenig, und wer ein besonders spezielles Interesse verfolgt, findet es hier womöglich nicht. Der Start nur zum Wintersemester kostet im Zweifel ein Jahr. Halle ist keine Großkanzleistadt, der Weg zu Praktika in München oder Frankfurt ist weit, wobei Leipzig als nächste größere Adresse eine halbe Stunde entfernt liegt. Und die Fakultät ist personell knapp ausgestattet, was Studierende in der Organisation spüren.

Halle im Vergleich mit Leipzig, Jena und Magdeburg

Der direkte Nachbar ist Leipzig, gut 30 Kilometer entfernt, deutlich größer, mit dreizehn Schwerpunktbereichen und einem eigenen Universitätsrepetitorium. Wer eine große Stadt und mehr Auswahl will, findet sie dort. Wer eine kleinere Fakultät und günstigere Mieten will, bleibt in Halle.

Jena ist in Größe und Zuschnitt der ähnlichste Standort und ebenfalls für seine Betreuung bekannt; Thüringen hatte 2024 mit 18,86 Prozent allerdings eine spürbar höhere Durchfallquote. Potsdam punktet mit der Nähe zu Berlin, Brandenburg lag mit 32,93 Prozent aber deutlich über dem Bundesschnitt.

Magdeburg fällt als Alternative aus: Die Otto-von-Guericke-Universität bildet nicht für das Staatsexamen aus. Wer in Sachsen-Anhalt Volljurist werden will, studiert in Halle. Welche Fakultät bundesweit wofür steht, ordnet der Überblick zu den Jura-Universitäten in Deutschland ein.

Mein Fazit: Halle ist kein Prestigestandort, und wer den sucht, wird hier nicht glücklich. Als Ort, an dem man ohne NC anfangen, günstig leben und mit kostenloser Examensvorbereitung ein gutes Examen schreiben kann, ist die Martin-Luther-Universität stark. Was du daraus machst, entscheidet sich ohnehin am Schreibtisch, etwa mit einem Lernpfad, der dich vom Verstehen bis zum Falltraining führt.

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Häufig gestellte Fragen

Frieder Hammer

Über den Autor

Frieder Hammer

Repetitor, Fachautor und Gründer von Jurahilfe.de

Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)

Hat 11 Fachbücher für die juristische Ausbildung geschrieben und ist seit 2017 als Repetitor tätig. Er hat über 400 Jurastudenten im Einzelunterricht erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Seine juristische und didaktische Expertise ist die DNA der Lernplattform Jurahilfe.de.

  • Zivilrecht
  • Strafrecht
  • Öffentliches Recht
  • Jurastudium
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  • juristische Didaktik
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