Studiums Tipps

Uni Jena Jura: Lohnt die Universität fürs Staatsexamen?

Blick über Jena im Herbst mit Wohnhäusern, Kirchturm und den bewaldeten Hängen des Saaletals

Wer sich für Jura in Jena einschreiben will, braucht keinen Abiturschnitt vorzuweisen. Der Studiengang Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität ist zulassungsfrei, und das seit Jahren.

Jura an der Uni Jena lohnt sich für alle, die ohne NC starten, in kleinen Gruppen studieren und ihre Examensvorbereitung ohne kommerzielles Repetitorium stemmen wollen. Die Fakultät hat 18 Professuren für rund 1.150 Studierende und bietet ein kostenloses Examensrepetitorium über ein ganzes Jahr. Im CHE-Ranking steht sie bei Betreuung und Studienorganisation in der Spitzengruppe. Der Preis dafür: ein kleiner Standort abseits der großen Kanzleimetropolen.

Thüringen hat nur einen Studienort für das juristische Staatsexamen. Wer hier bleiben will, kommt an Jena nicht vorbei, und wer von außerhalb kommt, entscheidet sich bewusst gegen München oder Köln. Beides sind gute Gründe, sich die Zahlen genauer anzusehen.

Auf einen Blick:

  • Der Studiengang ist zulassungsfrei, du kannst im Winter- und im Sommersemester anfangen.
  • Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, die Zwischenprüfung steht am Ende des vierten Fachsemesters.
  • Acht Schwerpunktbereiche stehen zur Wahl, nach der Prüfungsordnung von Januar 2026.
  • Das Uni-Repetitorium läuft als kostenloser Jahreskurs mit wöchentlichem Klausurenkurs und Probeexamen.
  • In der staatlichen Pflichtfachprüfung fallen 18,9 Prozent durch, bundesweit sind es 27,4 Prozent.
  • Der Semesterbeitrag liegt bei 333,05 Euro inklusive Deutschlandsemesterticket, ein WG-Zimmer bei rund 300 bis 370 Euro.
  • Dazu kommen ein integrierter Bachelor of Laws, ein Teilzeitstudium und ein bundesweit einmaliges Zertifikat im Energierecht.

Tipp

Egal an welcher Uni du studierst, den Pflichtstoff musst du selbst durchdringen. Auf jurahilfe.de findest du interaktive Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben, die aufeinander aufbauen, vom ersten Semester bis zum Examen.

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Jura in Jena studieren: Was die Rechtswissenschaftliche Fakultät ausmacht

Die Fakultät sitzt im Juridicum in der Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena. Das sind wenige Gehminuten vom Ernst-Abbe-Platz, also mitten in der Stadt. Hörsäle, Seminarräume, Verwaltung, Lehrstühle, die Fachbibliothek und ein Computerpool mit rund 100 Arbeitsplätzen liegen unter einem Dach. Kurze Wege ergeben sich hier aus der Größe des Standorts. Das spart im Alltag mehr Zeit, als man vorher denkt.

Kennzahlen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Jena: 1.155 Studierende, 18 Professuren, kein Numerus clausus, Gründungsjahr 1558
Abb. 1: Die Rechtswissenschaftliche Fakultät Jena in Zahlen.

Die Fakultät in Zahlen: 18 Professuren, rund 1.150 Studierende

Die Fakultät führt 18 Professuren in den drei Säulen Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht, dazu drei Lektorenstellen und zehn aktive Honorarprofessuren. Eingeschrieben waren im Wintersemester 2024/25 genau 1.155 Studierende der Rechtswissenschaft. An den großen Fakultäten kommen auf eine ähnliche Zahl an Professuren mehrere tausend Studierende. Der Unterschied ist spürbar.

Praktisch heißt das: Der Dozent kann Fragen aus dem Publikum wirklich beantworten. Die Fakultät wirbt mit einem vorteilhaften Betreuungsverhältnis. Die Studierenden bestätigen das: Bei StudyCheck steht die Betreuung durch Dozenten bei 4,0 von 5 Punkten, die Studienorganisation ebenfalls.

Die rechtswissenschaftliche Fachbibliothek ist sieben Tage die Woche geöffnet, montags bis freitags bis 22 Uhr, samstags bis 20 Uhr und sonntags bis 18 Uhr. Zugriff gibt es unter anderem auf Beck-Online, Juris und Heinonline. Wer je um einen Bibliotheksplatz gekämpft hat, weiß, was das wert ist.

Ruf und Geschichte: Gründungsfakultät der Universität Jena seit 1558

Die Universität entstand zwischen 1554 und 1558 im Collegium Jenense. Die Juristenfakultät war von Anfang an dabei. Sie ist damit eine der ältesten juristischen Fakultäten Deutschlands. Anfang des 18. Jahrhunderts war Jena zeitweise die größte Universität im deutschsprachigen Raum. Größer als Leipzig, größer als Halle.

Im 16. Jahrhundert richteten die Juristen der Fakultät den Jenaer Schöppenstuhl ein, ein Spruchkollegium, das echte Rechtsfälle entschied; die Fakultätsstatuten regelten diese Spruchtätigkeit. Im Zentrum der Lehre stand das jus commune. Damit stand auch die Frage im Raum, wie sich das römisch geprägte Recht zum örtlichen Recht verhält, das weitgehend dem Sachsenspiegel folgte. Zu den frühen Jenaer Rechtsgelehrten zählen Gregor Brück, Basilius Monner und Matthias Wesenbeck.

Marktplatz in Jena mit historischem Rathaus, bunten Bürgerhäusern, JenTower und dem Turm der Stadtkirche St. Michael
Der Jenaer Marktplatz mit Rathaus, JenTower und Stadtkirche St. Michael. Foto: Grosser floh, CC BY-SA 4.0.

Die Universität als Ganzes wurde Ende des 18. Jahrhunderts unter Goethes Einfluss zum Zentrum der Literatur und Philosophie, mit Schiller, Hegel, Novalis und Brentano. Zur Geschichte gehören aber auch die dunklen Kapitel. In der NS-Zeit galt die Hochschule unter dem Rektor und Rasseforscher Karl Astel als nationalsozialistische Vorzeigeuniversität. Danach kam die ideologische Prägung der DDR-Jahre. Nach 1990 wurde die Universität als Volluniversität neu aufgestellt.

Heute zählt die Friedrich-Schiller-Universität Jena rund 16.500 Studierende und ist damit die größte Hochschule Thüringens. Für das Jurastudium zählt vor allem die Verankerung im Land. Wer in Thüringen Richter oder Staatsanwältin werden will, kommt fast zwangsläufig über Jena.

Wer in Jena lehrt: Professuren und fachliche Schwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Fakultät liegen einerseits auf den Grundlagenfächern, andererseits auf dem Wirtschaftsrecht einschließlich Arbeitsrecht. Im Strafrecht hat Jena ein eigenes Profil, insbesondere im Jugend- und Wirtschaftsstrafrecht, im Strafvollzug und in der Kriminologie.

Dekan der Fakultät ist seit Mitte 2023 Prof. Dr. Christoph Ohler, der seit 2006 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht innehat. Im Öffentlichen Recht lehrt außerdem Prof. Dr. Matthias Knauff, im Zivilrecht unter anderem Prof. Dr. Christian Alexander mit Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht. Neben den hauptamtlichen Professuren tragen Honorarprofessoren und Lehrbeauftragte aus Justiz, Anwaltschaft und Wirtschaft einen Teil der Veranstaltungen.

Übrigens: Die Fakultät entsendet regelmäßig Teams zu drei Moot Courts. Das sind der Jessup Moot Court im Völkerrecht, der Vis Moot Court im internationalen Handelsrecht und der Moot Court des Bundesarbeitsgerichts. Wer neben dem Pflichtstoff das Reden und Schreiben unter Druck üben will, ist dort richtig.

Numerus clausus und Bewerbung an der Universität Jena

Die Zulassung ist der Punkt, an dem sich Jena am deutlichsten von den großen Standorten unterscheidet.

Wie hoch ist der NC für Jura in Jena?

Es gibt keinen. Der Studiengang Rechtswissenschaft an der Universität Jena ist zulassungsfrei, zuletzt bestätigt für das Wintersemester 2024/25. Wer die allgemeine Hochschulreife hat, kann sich einschreiben, ohne dass eine Auswahlgrenze über die Zulassung entscheidet.

Das ist bundesweit die Ausnahme. An den meisten Fakultäten liegt die Auswahlgrenze zwischen 1,0 und 2,5. Der genaue Wert schwankt je nach Standort und Semester. Wie NC-Werte zustande kommen, welche Quoten es gibt und welche Unis noch zulassungsfrei sind, steht ausführlich im Überblick zum NC im Jurastudium.

Zulassungsfrei bedeutet aber nicht anspruchslos. Die Anforderungen im Studium sind dieselben wie überall. Die Staatsprüfung ist bundesrechtlich in § 5a DRiG vorgezeichnet. Über die Note der Pflichtfachprüfung entscheidet das Justizprüfungsamt, nicht die Fakultät. Der einzige Unterschied liegt am Anfang: Du musst dich nicht über den Abischnitt qualifizieren, sondern im Studium selbst beweisen.

So läuft die Bewerbung für den Studiengang ab

Ein Auswahlverfahren über hochschulstart gibt es nicht. Du schreibst dich direkt an der Universität ein, online über das Bewerbungsportal. Dafür brauchst du Hochschulzugangsberechtigung, Nachweis der Krankenversicherung und den gezahlten Semesterbeitrag. Erst danach wird die Immatrikulation bearbeitet.

Die Fristen liegen wie fast überall: fürs Wintersemester im Sommer, fürs Sommersemester im Winter. Die genauen Termine veröffentlicht das Studierenden-Service-Zentrum jedes Jahr neu. Studieninteressierte ohne klassisches Abitur finden die Voraussetzungen für den Hochschulzugang über Berufserfahrung im Beitrag Jura studieren ohne Abitur.

Studienbeginn: Winter- oder Sommersemester

Jena lässt dich in beiden Semestern anfangen. Wer im Frühjahr sein Abitur macht, muss kein halbes Jahr überbrücken. Und wer aus einem anderen Fach wechselt, verliert weniger Zeit.

Der Preis dafür ist eine Verschiebung im Zeitplan. Beginnst du im Sommersemester, hast du für die Zwischenprüfung ein Semester länger Zeit. Für Sommerstarter zählt das Ende des fünften statt des vierten Fachsemesters. Die Fakultät stellt für beide Varianten eigene empfohlene Studienpläne bereit.

Tipp

Du kannst schon vor dem ersten Semester anfangen. Der komplette BGB AT lässt sich auf jurahilfe.de dauerhaft kostenlos und ohne Zeitlimit lernen, mit Skripten, Karteikarten und Falltraining. Das ist genau der Stoff, mit dem dein erstes Semester startet.

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Der Studiengang Rechtswissenschaft in Jena: Aufbau bis zum Staatsexamen

Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester. Der Aufbau folgt dem bundesweiten Muster: Grundstudium, Hauptstudium, Schwerpunktbereich, Examensvorbereitung. Wie sich diese Phasen verzahnen, erklärt der Überblick zu Aufbau und Ablauf des Jurastudiums.

Zeitstrahl des Jurastudiums in Jena von Grundstudium und Zwischenprüfung über Schwerpunktbereich und Examensvorbereitung bis zur staatlichen Pflichtfachprüfung
Abb. 2: Die vier Phasen des Jurastudiums in Jena.

Grundstudium und Zwischenprüfung

Das Grundstudium umfasst die ersten vier Semester, bei Studienbeginn im Sommersemester die ersten fünf. Am Ende steht die Zwischenprüfung. Sie ist in Jena keine einzelne große Klausur, sie wächst studienbegleitend aus den Leistungen der Anfängerübungen und Grundlagenveranstaltungen zusammen.

Die Frist ist verbindlich. Wer im Wintersemester angefangen hat, muss die Zwischenprüfung bis zum Ende des vierten Fachsemesters bestehen, bei Beginn im Sommersemester bis zum Ende des fünften. Wird die Frist versäumt, ohne dass ein anerkannter Grund vorliegt, ist die Zwischenprüfung endgültig nicht bestanden. Was in so einem Fall noch geht, steht im Beitrag Zwischenprüfung nicht bestanden.

Für den Einstieg bietet die Fakultät Studieneinführungstage vor Semesterbeginn und ein studentisches Mentorenprogramm in der Studieneingangsphase an. Interessierte können zusätzlich an einem Akademischen Mentorat teilnehmen, bei dem Lehrende die Betreuung übernehmen.

Tipp

Das Grundstudium entscheidet, ob der Stoff später abrufbar ist. Mit den Karteikarten im intelligenten Wiederholungssystem auf jurahilfe.de fragst du gelernte Inhalte aktiv ab, statt sie nur wieder zu lesen, und siehst sofort, wo eine Lücke sitzt.

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Hauptstudium und Schwerpunktbereich

Im Hauptstudium vertiefst du die Pflichtfächer und belegst parallel deinen Schwerpunktbereich. Zugelassen wirst du zum Schwerpunktstudium erst mit bestandener Zwischenprüfung. Die Anmeldung läuft über das Prüfungsamt, fürs Wintersemester bis zum 1. September, fürs Sommersemester bis zum 1. März.

Neben dem Pflichtprogramm gibt es in Jena ungewöhnlich viele Zusatzangebote. Im Law & Language Center studierst du fremde Rechtssysteme in der jeweiligen Landessprache, auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Das Zertifikat „International Legal Studies“ bescheinigt am Ende Sprach- und Rechtskenntnisse zugleich. Dazu kommen zwei weitere Zertifikatsprogramme. Eines liegt im Arbeitsrecht mit Organisation und Personalwirtschaft, das andere im Energierecht. Letzteres gibt es in dieser Form an keiner anderen deutschen Fakultät.

Wer Recht und Wirtschaft verbinden will, kann im Anschluss den Aufbaustudiengang „Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht“ (LL.M. oec.) belegen. Jura lässt sich in Jena außerdem in Teilzeit studieren, was mit Kind oder Job den Unterschied zwischen machbar und nicht machbar ausmachen kann.

Die erste juristische Prüfung in Thüringen

Die Erste juristische Prüfung besteht aus zwei Teilen: der staatlichen Pflichtfachprüfung vor dem Thüringer Justizprüfungsamt und der universitären Schwerpunktbereichsprüfung. Der staatliche Teil wiegt bundesweit 70 Prozent, der universitäre 30 Prozent der Gesamtnote.

Die Pflichtfachprüfung in Thüringen umfasst sechs Klausuren und eine mündliche Prüfung. Die Klausuren machen 65 Prozent der Note des staatlichen Teils aus, die mündliche Prüfung 35 Prozent. Geschrieben werden zwei Klausuren im Zivilrecht, zwei im Öffentlichen Recht, eine im Strafrecht und eine weitere im Zivil- oder Strafrecht nach Wahl des Prüfungsamts. Abgenommen wird sie vom Thüringer Justizprüfungsamt mit Sitz in Erfurt, nicht von der Fakultät.

Zur mündlichen Prüfung wird zugelassen, wer im Klausurendurchschnitt mindestens 3,75 Punkte erreicht und in mindestens drei Klausuren 4,0 Punkte oder mehr geschrieben hat. Wie so eine mündliche Prüfung abläuft und worauf Prüfer achten, steht im Beitrag zur mündlichen Prüfung im Jura-Examen.

Universitätshauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Fürstengraben mit Uhrturm
Das Universitätshauptgebäude am Fürstengraben. Foto: Vitold Muratov, CC BY-SA 3.0.

Integrierter Bachelor of Laws und Diplom-Jurist

Seit 2024 gibt es in Jena den Grad „Bachelor of Laws“. Erwerben kann ihn, wer alle Voraussetzungen für die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung nachweist. Der Abschluss beruht auf bereits erbrachten Leistungen und wird auf Antrag verliehen. Du musst dafür nichts zusätzlich schreiben.

Das ist mehr als Kosmetik. Ohne diesen Grad steht man nach Jahren ohne berufsqualifizierenden Abschluss da, wenn das Examen ausfällt oder misslingt. Der integrierte Bachelor federt das ab und öffnet Wege in Compliance, Verwaltung oder Wirtschaft. Was der Grad wert ist und wo seine Grenzen liegen, ordnet der Beitrag zum Bachelor of Laws ein.

Nach bestandener Erster Staatsprüfung verleiht die Fakultät auf Antrag zusätzlich den Grad „Diplom-Jurist“. Der Grad geht auf eine ostdeutsche Tradition zurück und kostet nichts außer einem Formular.

Schwerpunktbereiche an der Universität Jena: acht Wahlmöglichkeiten

Der Schwerpunktbereich ist der universitäre Teil deiner Ersten juristischen Prüfung und damit 30 Prozent der Endnote. In Jena gilt eine neue Prüfungsordnung vom 15. Januar 2026, in Kraft seit dem 24. Januar. Sie löst die alte Fassung von 2007 ab und hat den Zuschnitt der Bereiche verändert. Wer ältere Übersichten liest, findet dort noch sieben Schwerpunkte; es sind inzwischen acht.

Welche Schwerpunkte die Fakultät anbietet

Die acht Bereiche reichen von den Grundlagenfächern bis zum internationalen Wirtschaftsrecht. Angeboten werden sie kapazitätsabhängig. Das Lehrangebot des jeweiligen Bereichs steht für jedes Semester im Vorlesungsverzeichnis.

Nr.SchwerpunktbereichFachliche Ausrichtung
SB 1Grundlagen des RechtsRechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
SB 2Unternehmen und transnationale WirtschaftGesellschafts- und Handelsrecht, grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen
SB 3Arbeits- und SozialrechtIndividual- und kollektives Arbeitsrecht, Sozialrecht
SB 4Geistiges Eigentum, Wettbewerb und MedienUrheber-, Marken-, Patent- und Wettbewerbsrecht, Medienrecht
SB 5Vertragsgestaltung, Zivilrechtspflege und KonfliktbewältigungKautelarjurisprudenz, Zivilprozess, Mediation und Schiedsverfahren
SB 6KriminalwissenschaftenJugend- und Wirtschaftsstrafrecht, Strafvollzug, Kriminologie
SB 7Recht der öffentlichen VerwaltungBesonderes Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozess
SB 8Unionsrecht und Internationales RechtVölker- und Europarecht, internationales Privatrecht

Beliebte Bereiche können begrenzt werden: Melden sich in einem Durchgang mehr als 25 Prozent der Studierenden für denselben Schwerpunkt an, darf das Prüfungsamt eine Zulassungsbeschränkung aussprechen. Ausgewählt wird dann nach dem Durchschnitt der Zwischenprüfungsleistungen, bei Gleichstand entscheidet das Los. Deshalb verlangt die Anmeldung immer auch einen Alternativ-Schwerpunkt. Wechseln darfst du übrigens bis zu zweimal.

Welche Kriterien bei der Wahl wirklich zählen und warum die Notenstatistik allein ein schlechter Ratgeber ist, steht im Beitrag zum besten Schwerpunkt im Jurastudium.

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena mit Glasfassade im Abendlicht
Die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek ist die zentrale Bibliothek der Universität. Foto: Ximeg, CC BY-SA 3.0.

Wie die Schwerpunktbereichsprüfung abläuft

Das Schwerpunktstudium umfasst 14 Semesterwochenstunden, darunter zwei Seminare. Geprüft wird in drei Formaten, deren Gewichtung die Prüfungsordnung festlegt.

LeistungUmfangAnteil
Zwei Abschlussklausurenje 120 Minuten50 % (je 25 %)
Wissenschaftliche Arbeit65.000 Zeichen, 6 Wochen40 %
Mündliche Verteidigungrund 30 Minuten10 %

Die wissenschaftliche Arbeit entsteht im Rahmen eines Seminars. Voraussetzung für die Ausgabe des Themas ist eine bestandene Probeseminararbeit in einem anderen Seminar. Wer erst im achten Semester merkt, dass ihm die Probeseminararbeit fehlt, verliert ein Semester. Ich empfehle, das Probeseminar früh einzuplanen, spätestens im fünften Semester.

Bestanden ist die Schwerpunktprüfung bei einer Gesamtnote von mindestens 4,00 Punkten, wobei sowohl die wissenschaftliche Arbeit samt Verteidigung als auch die Klausuren jeweils mindestens 3,75 Punkte erreichen müssen. Die Regelfrist endet mit dem zehnten Fachsemester und darf höchstens um vier Semester überschritten werden. Die Punkteskala folgt § 5d DRiG und gilt bundesweit gleich.

Durchfallen ist in diesem Prüfungsteil die Ausnahme. Im Kalenderjahr 2024 legten in Thüringen 120 Kandidaten die Universitätsprüfung ab, und alle 120 bestanden. Die Schwerpunktnote hebt deshalb bei den meisten die Gesamtnote, statt sie zu drücken.

Tipp

Im Schwerpunkt hilft es, den Pflichtstoff nicht ständig neu aufzurollen. Auf jurahilfe.de kannst du dasselbe Thema als kompaktes oder als ausführliches Skript lesen, kompakt zum schnellen Wiederholen, ausführlich, wenn du es von Grund auf verstehen willst.

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Examensvorbereitung in Jena: der Weg zur ersten juristischen Prüfung

Für viele ist die Examensvorbereitung der teuerste Posten des Studiums. Kommerzielle Repetitorien kosten rund 170 bis 200 Euro im Monat. Über ein Jahr sind das gut 2.000 Euro. In Jena gibt es eine Alternative, die nichts kostet.

Vergleich von kostenlosem Examensrepetitorium der Fakultät und kommerziellem Repetitorium für rund 170 bis 200 Euro im Monat
Abb. 4: Uni-Repetitorium und kommerzielles Repetitorium im Vergleich.

Das kostenlose Examensrepetitorium der Fakultät

Die Fakultät bietet einen vollständigen Jahreskurs an. Er wiederholt und vertieft den examensrelevanten Stoff, in der Vorlesungszeit wie in den Semesterferien. Er ist für eingeschriebene Studierende kostenlos, du zahlst nur den Semesterbeitrag.

Der Kurs ist mehr als eine Vorlesungsreihe. Zum Programm gehören Hauptkurse in Zivilrecht, Öffentlichem Recht und Strafrecht. In der vorlesungsfreien Zeit laufen Block- und Intensivkurse. Dazu ein wöchentlicher Examensklausurenkurs mit Korrektur und Nachbesprechung, ein Kompaktklausurenkurs am Semesterende, Probeexamen und Simulationen der mündlichen Prüfung. Mentorings, Klausursprechstunden und Kleingruppen ergänzen das.

Damit deckt das Uni-Rep fast alles ab, wofür sonst separat gezahlt wird. Der Unterschied zum kommerziellen Anbieter liegt weniger im Stoff als im Tempo und in der Verbindlichkeit.

KriteriumUni-Rep JenaKommerzielles Rep
Kosten0 € (Semesterbeitrag)rund 170 bis 200 € im Monat
DauerJahreskursmeist 10 bis 12 Monate
Klausurenkurswöchentlich, mit Korrekturwöchentlich, mit Korrektur
Gruppengrößeklein, plus Kleingruppenje nach Standort größer
Verbindlichkeitfreiwillig, Eigenantrieb nötigdurch Zahlung erzwungen
Stoffzuschnittam Thüringer Pflichtstoffbundesweit standardisiert

Der letzte Punkt ist der ehrlichste Nachteil: Ein Kurs, für den du nichts bezahlt hast, lässt sich leichter schwänzen. Wer weiß, dass er externe Struktur braucht, sollte das einkalkulieren. Wie sich eine Examensvorbereitung planen lässt, ohne dass du nach zwei Monaten aufgibst, steht im Masterplan fürs erste Staatsexamen.

Freiversuch und Verbesserungsversuch in Thüringen

Thüringen hat seine Juristenausbildungs- und -prüfungsordnung zum 2. September 2024 neu gefasst. Die Änderungen betreffen die Regeln, die für die Examensplanung zählen.

Der Freiversuch funktioniert wie in den meisten Ländern. Maßgeblich ist der Prüfungstermin, der auf das Ende des achten Fachsemesters folgt. Wer bis dahin antritt und nicht besteht, dem wird der Versuch nicht angerechnet. Was in den einzelnen Bundesländern gilt und wie sich das Abschichten davon unterscheidet, steht im Vergleich zu Freischuss, Freiversuch und Abschichten.

Die eigentliche Neuerung liegt beim Verbesserungsversuch. Bis zur Reform durfte nur wiederholen, wer im Freiversuch bestanden hatte. Jetzt steht die Notenverbesserung allen offen, die bestanden haben. Für alle, die den Freiversuch knapp verpassen, ist das eine erhebliche Entlastung, denn sie müssen ein mäßiges Ergebnis nicht mehr hinnehmen. Ob sich der zweite Anlauf rechnet, ist eine andere Frage; die Abwägung steht im Beitrag zum Verbesserungsversuch.

Ergebnisse im Staatsexamen: Wie Jena abschneidet

Thüringen schneidet in der staatlichen Pflichtfachprüfung besser ab als der Bund. Im Prüfungsjahrgang 2024 traten 175 Kandidaten an, 142 bestanden. Die Durchfallquote lag damit bei 18,9 Prozent, bundesweit waren es 27,4 Prozent. Quelle ist die Ausbildungsstatistik des Bundesamts für Justiz.

Bei den Prädikaten lohnt der genaue Blick auf die Bezugsgröße. Von den 175 Thüringer Kandidaten erreichten 37 ein „vollbefriedigend“ oder besser, das sind 21,1 Prozent aller Angetretenen und 26,1 Prozent der Bestandenen. Bundesweit lag die Prädikatsquote bei 19,6 Prozent von 13.427 Teilnehmenden, die größte Gruppe bildeten mit 29,3 Prozent die „befriedigend“-Ergebnisse.

KennzahlThüringen 2024Bund 2024
Angetretene Kandidaten17513.427
Bestanden142 (81,1 %)72,60 %
Nicht bestanden33 (18,9 %)27,40 %
Prädikat, alle Angetretenen21,1 %19,57 %
Prädikat, nur Bestandene26,1 %26,95 %

Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen. 175 Kandidaten im Jahr sind eine kleine Grundgesamtheit, deshalb schwanken die Quoten von Jahrgang zu Jahrgang stärker als bundesweite Werte. Beim Prädikatsanteil liegt Thüringen auf die Bestandenen gerechnet praktisch auf Bundesniveau, der sichtbare Vorsprung entsteht vor allem aus der niedrigeren Durchfallquote. Was ein Prädikat konkret öffnet und welche Noten Kanzleien und Justiz erwarten, erklärt der Beitrag zum Prädikatsexamen. Im Zweiten Staatsexamen stand Thüringen 2024 mit einer Durchfallquote von 6,5 Prozent an der Spitze aller Länder.

Balkendiagramm zur staatlichen Pflichtfachprüfung: In Thüringen bestehen 81,1 Prozent, bundesweit 72,6 Prozent
Abb. 3: Bestehens-, Durchfall- und Prädikatsquote in Thüringen und im Bund.

Tipp

Der Examensstoff hält nur, wenn du ihn regelmäßig abrufst statt einmal durchzuarbeiten. Auf jurahilfe.de bauen Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben aufeinander auf: erst verstehen, dann wiederholen, dann am Fall testen.

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Jura studieren und leben in Jena

Jena hat rund 107.000 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Thüringens. Sie liegt im Saaletal, umgeben von Bergen und Wäldern, und lebt sichtbar von ihren Hochschulen.

Was macht Jena als Studienstadt aus?

Das Studentenleben in Jena ist im Straßenbild nicht zu übersehen. Etwa jede dritte Person studiert oder arbeitet an einer der beiden Hochschulen, der Friedrich-Schiller-Universität oder der Ernst-Abbe-Hochschule. In größeren Universitätsstädten verlieren sich die Studierenden dagegen leicht.

Der größte Campus liegt rund um den Ernst-Abbe-Platz, auf dem früheren Betriebsgelände der Zeisswerke. Das Universitätshauptgebäude steht am Fürstengraben im nordöstlichen Zentrum. Die Wege sind kurz genug, um sie zu Fuß zu gehen. Wer doch weiter muss: Erfurt ist mit der Bahn in rund 30 Minuten erreichbar, Weimar in 15.

Studierende in Jena treffen sich im Paradiespark an der Saale, einem Ort, der seinen Namen schon im 19. Jahrhundert hatte. „In Jena lebt sich's bene“ war damals ein geflügeltes Wort, und die Grillabende im Sommer sind bis heute geblieben.

Wohnen und Kosten: Miete, Semesterbeitrag, Wohnheim

Jena ist deutlich günstiger als München oder Hamburg, aber nicht so billig, wie der Ruf Ostdeutschlands vermuten lässt. Die Nachfrage übersteigt zu Semesterbeginn regelmäßig das Angebot.

PostenBetragAnmerkung
Semesterbeitrag333,05 €Wintersemester 2026/27, inkl. Deutschlandsemesterticket
Erstsemester-Aufschlag+ 20,00 €einmalig für die thoska-Chipkarte
WG-Zimmerrund 300 bis 370 €je nach Lage und Ausstattung
Wohnheimplatz233 bis 405 €Warmmiete, Studierendenwerk Thüringen
Mietniveaurund 11 bis 13 €/qmKaltmiete, kleine Wohnungen
Langzeitstudiengebühr500 € pro Semesterbei Überschreiten der Regelstudienzeit

Der Semesterbeitrag setzt sich zusammen aus 95,00 Euro Grundbeitrag für das Studierendenwerk, 226,80 Euro für das Deutschlandsemesterticket, 4,25 Euro Kulturticket und 7,00 Euro für die Studierendenschaft. Das Ticket allein rechtfertigt den Betrag, wenn du regelmäßig nach Hause fährst.

Günstiger wohnst du in einem Wohnheim des Studierendenwerks Thüringen. Landesweit kostet ein Platz im Schnitt rund 304 Euro warm. In Jena liegen die Warmmieten je nach Haus zwischen 233 und 405 Euro, inklusive Strom, Wasser und Heizung. Wer sich früh bewirbt, hat gute Chancen. Ein Punkt gehört dazu: die Langzeitstudiengebühr von 500 Euro je Semester. Sie trifft, wer die Regelstudienzeit deutlich überschreitet. Im Jurastudium passiert das häufiger als in anderen Fächern. Womit im Studium sonst noch zu rechnen ist, rechnet der Beitrag zu den Kosten des Jurastudiums durch.

Feiern, Kultur und Freizeit in Jena

Das Kneipenleben konzentriert sich in der Wagnergasse, einer Straße, die als studentisches Wohnzimmer der Stadt gilt. Dazu kommen drei Studentenclubs, das Café Wagner, der Med Club und der Rosenkeller, sowie fast wöchentliche Uni-Partys.

Kulturell bietet Jena für seine Größe viel. Es gibt ein Theaterhaus, eine Philharmonie, mehrere Museen und eine lebendige studentische Theaterszene. Der Höhepunkt ist die Kulturarena, ein siebenwöchiges Open-Air-Festival im Sommer mit Musik, Theater und Film auf dem Theatervorplatz.

Wagnergasse in Jena mit Kneipen, Außengastronomie und dem JenTower im Hintergrund
Die Wagnergasse ist die Kneipenmeile der Stadt. Foto: Hamster3, CC BY-SA 3.0.

Sportlich sind die Berge und Wälder rund um die Stadt das größte Kapital. Wandern, Laufen und Mountainbiken gehen direkt vor der Haustür. Auf dem Wasser geht es an die Saale oder an den Schleichersee. Der Unisportverein hat ein breites Programm von Fußball bis Rugby, Jugger und Cricket. Die beiden sportlichen Aushängeschilder der Stadt sind der FC Carl Zeiss Jena und der Basketball-Zweitligist Science City Jena.

Studentische Initiativen gibt es an der Fakultät reichlich. ELSA organisiert zusammen mit dem Fachschaftsrat Formate wie den Talk am Brunnen und Professorenstammtische. Bei Paralegal bearbeitest du ab dem dritten Semester echte Fälle. Das reicht vom Erstgespräch bis zur Beratung der Mandantschaft. Die Refugee Law Clinic berät Geflüchtete. Ihre Mitglieder werden vorher kostenlos im Asyl- und Aufenthaltsrecht geschult. Und eine studentische Redaktion betreibt das Portal jurainjena.de mit Veranstaltungskalender und Blog.

Erfahrungen: Was Studierende über Jura in Jena sagen

Bei StudyCheck kommt der Studiengang auf 3,9 von 5 Punkten aus 129 Bewertungen der letzten drei Jahre. 95 Prozent der Bewertenden empfehlen ihn weiter, ein hoher Wert für ein Fach, dessen Studierende selten mit ihrer Belastung zufrieden sind.

Die Einzelwerte zeigen, wo die Stärken liegen. Studieninhalte und Literaturzugang stehen bei 4,3, Dozenten und Organisation bei 4,0. Schwächer bewertet werden die Ausstattung mit 3,6 und das digitale Studieren mit 3,5. In den Kommentaren taucht dieser Punkt regelmäßig auf. Materialien liegen zwar auf Moodle. Online-Vorlesungen sind aber die Ausnahme, und die genutzten Plattformen sind nicht zusammengeführt.

Dafür wiederholt sich ein anderes Lob. Studierende beschreiben, dass der Druck des Fachs durch die individuelle Betreuung von Dozenten und Mitarbeitern abgefedert wird. Ob das Fach an sich schwer ist und woran das liegt, ist eine Frage für sich; sie wird im Beitrag Ist Jura schwer? behandelt.

Für wen ist die Universität Jena die richtige Wahl?

Jena passt zu dir, wenn du ohne NC anfangen willst und kleine Jahrgänge einer Massenveranstaltung vorziehst. Vorausgesetzt, du strukturierst deine Examensvorbereitung mit dem Uni-Rep selbst. Weniger passt der Standort, wenn du früh Kontakte in Großkanzleien knüpfen willst.

Stärken und Schwächen der Fakultät im Überblick

Die Stärken liegen offen. Keine Zulassungsbeschränkung, 18 Professuren auf rund 1.150 Studierende, ein kostenloses Jahres-Repetitorium mit Klausurenkurs. Dazu der integrierte Bachelor als Absicherung, ungewöhnlich viele Zusatzqualifikationen und Lebenshaltungskosten weit unter westdeutschem Niveau. Anfangen kannst du außerdem im Sommersemester oder in Teilzeit.

Die Schwächen sind ebenso klar. Der juristische Arbeitsmarkt in Thüringen ist klein. Großkanzleien sitzen in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Die Digitalisierung hängt hinterher, wie die eigenen Studierenden bestätigen. Und ein Angebot, das nichts kostet, verlangt mehr Selbstdisziplin als eines, das monatlich abgebucht wird.

Wenig überzeugend finde ich das gelegentlich zu hörende Argument, ein kleiner Standort schade der Karriere. Die Examensnote entsteht unabhängig vom Studienort. Kanzleien fragen nach Punkten, nicht nach dem Prüfungsamt. Wer in Thüringen ein Prädikat schreibt, hat dieselben Türen offen wie in Bayern.

Jena im Vergleich mit den Fakultäten in Ostdeutschland

Ein Vergleich innerhalb Thüringens fällt aus, weil Jena der einzige Studienort im Land ist, an dem sich das Staatsexamen ablegen lässt. Die nächsten Alternativen liegen in den Nachbarländern.

StandortZulassungProfil
Jenazulassungsfreiklein, Grundlagen und Wirtschaftsrecht, kostenloses Uni-Rep
Leipzigzulassungsbeschränktdeutlich größer, breiteres Angebot, mehr Wettbewerb um Plätze
Hallezulassungsfreiähnliche Größenordnung, starkes Öffentliches Recht
PotsdamzulassungsbeschränktNähe zu Berlin, entsprechend gefragt

Zwischen Jena und Halle entscheidet meist die Stadt. Die Fakultäten nehmen sich wenig. Wer eine größere Auswahl an Lehrstühlen und Schwerpunkten sucht, ist in Leipzig besser aufgehoben, muss dort aber durch das Zulassungsverfahren. Wie sich Fakultäten sonst noch unterscheiden, zeigt die Übersicht Wo Jura studieren, und der Nachbarstandort ist im Ortsführer zu Jura in Leipzig beschrieben.

Unterm Strich ist Jena eine der wenigen Fakultäten, an denen der Einstieg nicht am Abischnitt scheitert und die Examensvorbereitung nicht am Geld. Wer diese beiden Hürden aus dem Weg räumen will, findet hier gute Bedingungen und muss dafür einen kleinen Arbeitsmarkt und eine mäßige Digitalisierung in Kauf nehmen. Den Pflichtstoff musst du an jeder Uni selbst durchdringen. Dafür kannst du den kompletten BGB AT auf jurahilfe.de dauerhaft kostenlos lernen, mit Skripten, Karteikarten und Falltraining.

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Häufig gestellte Fragen

Frieder Hammer

Über den Autor

Frieder Hammer

Repetitor, Fachautor und Gründer von Jurahilfe.de

Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)

Hat 11 Fachbücher für die juristische Ausbildung geschrieben und ist seit 2017 als Repetitor tätig. Er hat über 400 Jurastudenten im Einzelunterricht erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Seine juristische und didaktische Expertise ist die DNA der Lernplattform Jurahilfe.de.

  • Zivilrecht
  • Strafrecht
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  • juristische Didaktik
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