Seit dem Wintersemester 2025/2026 gilt an der Juristischen Fakultät Potsdam eine komplett neue Studienordnung. Wer hier anfängt, hat nach sechs Semestern einen Bachelor of Laws in der Tasche, ohne dafür einen Tag länger zu studieren.
Ja, die Uni Potsdam lohnt sich, wenn dir zwei Dinge wichtig sind: ein Sicherheitsnetz für den Fall, dass das Examen schiefgeht, und eine Fakultät, die dich beim Einstieg und in der Examensvorbereitung ernsthaft betreut. Im CHE-Hochschulranking 2026/2027 liegt Potsdam in beiden Bereichen in der Spitzengruppe, bei der Studieneingangsphase mit 12 von 14 Punkten. Der Preis dafür: Brandenburg hatte 2024 die zweithöchste Durchfallquote aller Bundesländer.
Auf einen Blick:
- NC im Wintersemester 2025/2026: Ø 2,5 in der Hochschulauswahl, deutlich strenger als die 2,8 im Jahr davor.
- Ein Studium, zwei Abschlüsse: der Bachelor of Laws (LL.B.) ist vollständig in den Examensstudiengang integriert, Regelstudienzeit 10 beziehungsweise 6 Semester.
- Elf Schwerpunktbereiche, darunter Kirchenrecht und ein deutsch-französischer Doppelabschluss mit der Université Paris Nanterre.
- Uni-Repetitorium, Examensklausurenkurs und ein Probeexamen mit sieben Präsenzklausuren im GJPA-Takt, alles kostenlos.
- Brandenburg prüft mit sieben Fünfstundenklausuren, der Freiversuch läuft erst nach dem achten Fachsemester ab.
- Campus Griebnitzsee liegt an der S-Bahn, Berlin ist ohne Umsteigen in gut einer halben Stunde erreichbar.
Tipp
Egal an welcher Fakultät du landest, den Pflichtstoff musst du selbst systematisch aufbauen. Auf jurahilfe.de findest du dafür interaktive Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben, die aufeinander aufbauen, vom ersten Semester bis zum Examen.
Jura in Potsdam studieren: Was die Juristische Fakultät ausmacht
Die Juristische Fakultät der Universität Potsdam ist eine der jüngeren in Deutschland und eine von zwei juristischen Fakultäten in Brandenburg; die andere ist die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Beide führen zur Ersten juristischen Prüfung, geprüft wird für beide vom Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg.
Die Fakultät in Zahlen
Über 2.500 Studierende sind an der Juristischen Fakultät eingeschrieben, jedes Jahr verlassen sie rund 300 Absolventinnen und Absolventen. Damit ist Potsdam mittelgroß: deutlich kleiner als Köln oder München, aber weit entfernt von einer Kleinfakultät, an der jeder jeden kennt.

Der Campus liegt in Potsdam-Babelsberg, direkt am S-Bahnhof Griebnitzsee. Altes und Neues stehen dort nebeneinander: das ehemalige Präsidialgebäude des Deutschen Roten Kreuzes und ein modernes Hörsaalgebäude. Die Bereichsbibliothek Babelsberg im Haus 5 versorgt die Juristische zusammen mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät und ist auch am Wochenende geöffnet. Der Zugang zur juristischen Datenbank juris läuft über die Campuslizenz und kostet dich nichts, von außerhalb per VPN.
Ein Punkt, der dich betreffen wird, wenn du länger als ein paar Jahre bleibst: Die Universität plant einen neuen Campus auf dem Brauhausberg. Fakultätsmitglieder haben das Gebäude im November 2025 und erneut Ende Juli 2026 besichtigt, im April 2026 lief die zweite Planungswerkstatt. Ein Umzugsdatum steht nicht fest. Rechne damit, dass sich der Standort in den nächsten Jahren bewegt.
Ruf, Geschichte und das CHE-Ranking
Die Fakultät wurde nach der Wiedervereinigung aufgebaut und gehört damit zu den Neugründungen der 1990er Jahre. Eine jahrhundertealte Schultradition wie in Heidelberg oder Tübingen gibt es hier nicht. Im Alltag merkst du davon wenig. Spürbar sind kurze Wege zwischen Lehrenden und Studierenden und eine Fakultät, die ihre eigenen Schwächen misst und darauf reagiert.

Im CHE-Hochschulranking 2026/2027 landet Potsdam in zwei Kategorien in der Spitzengruppe. Bei der Unterstützung am Studienanfang erreicht die Fakultät 12 von 14 möglichen Punkten und liegt damit regional vor der Humboldt-Universität und der Viadrina. Bei der Examensvorbereitung sind es 7 von 8 Punkten, gleichauf mit der HU und vor der Freien Universität. Das CHE-Ranking beruht auf der Befragung von rund 120.000 Studierenden bundesweit, ist also kein Fakultäts-Selbstlob.
Erwähnenswert ist auch, was das Ranking kritisiert: die Prüfungsorganisation. Die Fakultät hat darauf reagiert und führt ein neues Campusmanagementsystem ein, das ab dem Wintersemester 2026/2027 Selfservice-Funktionen für Prüfungsanmeldung und Leistungsnachweise bringen soll. Nach der Befragung 2023 waren Selbstlernplätze und Bibliotheksausstattung die Schwachstellen; seitdem gibt es verglaste Acoustic Pods im Haus 6 und zwei größere Selbstlernzonen im Haus 1.
Bekannte Professorinnen und Professoren
Potsdam ist stärker im öffentlichen Recht und im Völkerrecht sichtbar, als es die Größe der Fakultät vermuten lässt. Andreas Zimmermann lehrt Völkerrecht und wirkt in Verfahren am Internationalen Gerichtshof mit. Frauke Brosius-Gersdorf lehrt Verfassungsrecht und hat die Bundesregierung unter anderem zur Regulierung des Schwangerschaftsabbruchs beraten.
Im Zivilrecht ist Jens Petersen der bekannteste Name; das von ihm fortgeführte Examenslehrbuch „Bürgerliches Recht“ nach Anspruchsgrundlagen steht in vielen Examensregalen. Susanne Hähnchen lehrt Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte und hat die studentische Rechtsberatung „Legal-UP“ gegründet, eine Legal Clinic, in der Studierende unter Aufsicht echte Fälle bearbeiten. Anna Helena Albrecht lehrt Strafrecht und Strafverfahrensrecht und arbeitet an einem großen Kommentar zur Strafprozessordnung mit. Der Medienrechtler Christian Schertz ist Honorarprofessor an der Fakultät.
Übrigens: Die Fakultät bringt auffällig viele bundesweit verbreitete Lehrbücher hervor. Für dich heißt das im günstigsten Fall, dass du das in der Vorlesung Gehörte beim selben Autor nachlesen kannst.
NC und Bewerbung an der Universität Potsdam
Rechtswissenschaft ist in Potsdam zulassungsbeschränkt. Der Grenzwert schwankt stark, weil er kein festgelegter Mindestwert ist, sondern das Ergebnis des jeweiligen Bewerberjahrgangs.
Wie hoch ist der NC für Jura in Potsdam?
Im Wintersemester 2025/2026 lag die Auswahlgrenze in der Hochschulauswahlquote bei einer Durchschnittsnote von 2,5, im Wintersemester davor noch bei 2,8. In der Wartezeitquote kamen zuletzt Bewerbungen mit null Wartesemestern und einer 2,5 zum Zug, im Vorjahr reichte dort eine 3,5.
Der Sprung von 2,8 auf 2,5 innerhalb eines Jahres ist deutlich. Ein naheliegender Grund: die neue Studienordnung mit dem integrierten Bachelor startete zum selben Wintersemester. Das dürfte den Standort attraktiver gemacht haben. Belegt ist der Zusammenhang aber nicht.
| Semester | Auswahlquote | Wartezeit |
|---|---|---|
| WS 2024/25 | Ø 2,8 (0 WZ) | 0 WZ, Ø 3,5 |
| WS 2025/26 | Ø 2,5 (2 WZ) | 0 WZ, Ø 2,5 |
Diese Werte gelten mit Stand Ende August, also nach der Koordinierungsphase im Dialogorientierten Serviceverfahren. Im Koordinierten Nachrücken zwischen dem 28. August und dem 30. September rutschen regelmäßig weitere Bewerbungen nach, die tatsächliche Grenze fällt dann noch etwas. Wie NC-Werte generell zustande kommen und warum eine 2,8 in einem Jahr reicht und im nächsten nicht, erklärt der Überblick zum NC im Jurastudium.
So läuft die Bewerbung ab
Die Bewerbung läuft über das Portal PULS der Universität Potsdam, die Zulassungs- und Ablehnungsbescheide kommen über hochschulstart.de. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Bis zu drei Zulassungsanträge sind an der Uni Potsdam möglich, Zweitstudienbewerbungen nur einer.
Von den festgesetzten Plätzen gehen vorab 11 Prozent an ausländische und staatenlose Bewerbungen, je 3 Prozent an Zweitstudium und Härtefälle. Die verbleibenden Plätze werden zu 80 Prozent nach der Hochschulauswahl und zu 20 Prozent nach Wartezeit vergeben. Wer an einem strukturierten Studienvorbereitungsprogramm teilgenommen hat, bekommt 0,1 Notenpunkte gutgeschrieben.
Die 20-Prozent-Wartezeitquote ist der Punkt, den viele übersehen. Brandenburg hat sie anders als einige andere Länder beibehalten, und zuletzt kamen dort Bewerbungen ganz ohne Wartesemester durch. Wer knapp über der Auswahlgrenze liegt, sollte sich trotzdem bewerben. Welche Wege es sonst noch ins Jurastudium gibt, steht im Artikel zum Jurastudium ohne Abitur.
Studienbeginn nur zum Wintersemester
Der Studiengang startet ausschließlich im Wintersemester. Einen Sommereinstieg gibt es nicht, auch nicht über Umwege. Wer im Frühjahr fertig wird mit der Schule oder dem Freiwilligendienst, überbrückt also ein halbes Jahr oder beginnt an einer anderen Fakultät und wechselt später in ein höheres Fachsemester, sofern dort Plätze frei sind. Alle Informationen zu Fristen und Nachrückverfahren erhalten Bewerberinnen und Bewerber über das Portal der Universität.
Tipp
Die Wartezeit bis zum Wintersemester lässt sich sinnvoll füllen. Auf jurahilfe.de kannst du vor dem ersten Semester in den BGB AT hineinlesen, dauerhaft kostenlos und ohne Anmeldung zu irgendeinem Kurs.
Der Studiengang Rechtswissenschaft: Bachelor of Laws und Erste juristische Prüfung
Seit dem Wintersemester 2025/2026 gelten neue Ordnungen: die Studien- und Prüfungsordnung für den integrierten Bachelorstudiengang, die Studienordnung Rechtswissenschaft, eine neue Zwischenprüfungsordnung und der Modulkatalog, alle vom 29. Januar 2025. Sie gelten für alle Studienanfänger ab diesem Wintersemester und für Wechsler. Das klassische Studium der Rechtswissenschaften gliedert sich in vier Abschnitte: Grundstudium, Hauptstudium, Schwerpunktbereichsstudium und Examensvorbereitung.

Grundstudium und Zwischenprüfung
Das Grundstudium umfasst nur die ersten beiden Fachsemester und endet mit der Zwischenprüfung. Das ist früher als an vielen anderen Fakultäten, wo die Zwischenprüfung sich über vier Semester zieht. Die Fakultät begründet das mit der Orientierungsfunktion: Nach einem Jahr sollst du wissen, ob Jura zu dir passt.
Diese Verdichtung hat zwei Seiten. Du hast früh Klarheit und verlierst im Zweifel nicht drei Jahre. Gleichzeitig beginnt der Druck sofort im ersten Semester, und die klassische Eingewöhnungsphase fällt weg. Wer aus der Schule kommt und Jura für ein Auswendiglernfach hält, merkt den Irrtum hier schneller als anderswo.
Wie das Grundstudium bundesweit aufgebaut ist und welche Scheine wann fällig werden, steht im Überblick zum Aufbau und Ablauf des Jurastudiums.
Tipp
Der Allgemeine Teil des BGB ist der Stoff, an dem sich im ersten Jahr entscheidet, ob du den Anschluss hältst. Auf jurahilfe.de kannst du den kompletten BGB AT dauerhaft kostenlos lernen, mit Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben, ohne Zeitlimit.
Hauptstudium, Ergänzungsfach und Bachelorarbeit
Das Hauptstudium zerfällt in zwei Teile. Das Basisstudium im dritten und vierten Fachsemester ist für alle gleich und baut die Pflichtfächer aus. Im Aufbaustudium, dem fünften und sechsten Fachsemester, kommt die Entscheidung.
Hier wählst du ein Ergänzungsfach. Wer die Erste juristische Prüfung anstrebt, nimmt „Rechtswissenschaft Vertiefung“; nur damit erfüllst du später die Zulassungsvoraussetzungen für den staatlichen Teil. Alternativ stehen Philosophie, Germanistik und Geschichte zur Wahl, mit Vorlesungen an den jeweiligen Fakultäten. Diese Öffnung nach außen findest du an kaum einer anderen juristischen Fakultät.
Am Ende des sechsten Fachsemesters schreibst du die Bachelorarbeit. Insgesamt umfasst das Bachelorstudium 180 Leistungspunkte: 102 auf Pflichtmodule, 72 auf Wahlpflichtmodule, davon 36 auf das Profilfach.
Was der integrierte Bachelor of Laws wirklich bringt
Der Bachelor of Laws ist in Potsdam kein Parallelstudiengang, den du zusätzlich betreibst. Er fällt nach sechs Semestern im normalen Studienverlauf an. Danach entscheidest du: weiter Richtung Staatsexamen oder raus mit einem berufsqualifizierenden Abschluss.
Ich halte das für den stärksten Punkt des Standorts. Der klassische Jura-Studiengang ist ein Alles-oder-nichts-Spiel: Wer nach acht Semestern abbricht oder das Examen endgültig nicht besteht, steht ohne Abschluss da. In Brandenburg bestanden 2024 immerhin 5,1 Prozent der Prüflinge endgültig nicht. Der LL.B. senkt genau dieses Risiko, ohne dich einen einzigen Tag zu kosten.
Ganz umsonst ist er aber nicht. Ein LL.B. ohne Staatsexamen qualifiziert dich nicht für Anwaltschaft, Justiz oder höheren Verwaltungsdienst; er öffnet Compliance, Rechtsabteilungen, Verbände und Aufsichtsbehörden. Wenig elegant finde ich, dass der Grad auf dem Arbeitsmarkt bislang schwächer etabliert ist als die Bezeichnung vermuten lässt. Was der Abschluss taugt und wo seine Grenzen liegen, ordnet der Artikel zum Bachelor of Laws ein.
Die neue Studienordnung seit dem Wintersemester 2025/26
Wer vor dem Wintersemester 2025/2026 angefangen hat, studiert weiter nach der alten Ordnung, kann aber wechseln. Die Fakultät hat dafür eine eigene Übergangsseite eingerichtet, und die erste Klausurenkampagne nach neuer Ordnung ist im Sommersemester 2026 gelaufen.
Crashkurse und Arbeitsgemeinschaften sind inzwischen an die neue Ordnung angepasst, ältere Materialien und Altklausuren passen also nicht mehr überall. Dazu kommt, dass die Umstellung parallel zum neuen Campusmanagementsystem läuft. Bei zwei gleichzeitigen Umstellungen ist Reibung wahrscheinlich, und die Prüfungsorganisation war schon im CHE-Ranking der Kritikpunkt.
Und eine Randnotiz, die zeigt, wohin die Fakultät will: Am 9. Januar 2026 fand dort die erste digitale Klausur statt, geschrieben von rund 30 Erstsemestern.
Schwerpunktbereiche an der Juristischen Fakultät Potsdam
Die Schwerpunktbereichsprüfung ist der universitäre Teil auf dem Weg zum Abschluss der Ersten juristischen Prüfung und geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein, die staatliche Pflichtfachprüfung mit 70 Prozent. Diese Aufteilung ist keine Potsdamer Besonderheit, sie steht bundesweit in § 5d DRiG. Das Schwerpunktbereichsstudium läuft in Potsdam vom fünften bis zum siebten Fachsemester und überschneidet sich bewusst mit dem Aufbaustudium: Die wissenschaftliche Seminararbeit aus dem Schwerpunkt wird zugleich als Bachelorarbeit anerkannt.
Diese elf Schwerpunktbereiche stehen zur Wahl
Elf Bereiche stehen zur Auswahl, die Fakultät nummeriert sie durch. Der Zuschnitt ist wirtschafts- und medienrechtlich, europäisch und international, mit einem eigenen Standbein in den Grundlagenfächern.
| Nr. | Inhaltlicher Zuschnitt |
|---|---|
| 1 | Zivilprozessrecht vertieft, alternative Streitbeilegung |
| 2 | Internationales Privatrecht, Internationales Schuld-, Sachen- und Familienrecht |
| 3 | Geistiges Eigentum, Digitalisierung, Wettbewerb: Lauterkeitsrecht, Kartellrecht, Recht der Daten, Urheberrecht |
| 4 | Öffentliches und europäisches Medienrecht, Presse- und Persönlichkeitsrecht, Recht digitaler Plattformen |
| 5 | Gesellschafts- und Steuerrecht: Gesellschaftsrecht vertieft, Bilanz- und Bilanzsteuerrecht, Einkommensteuerrecht |
| 6 | Medien-, Wirtschafts- und europäisches Strafrecht, dazu Völkerstrafrecht und Strafverfahrensrecht vertieft |
| 7 | Kommunales Finanzverfassungs- und Haushaltsrecht, Recht des öffentlichen Dienstes, Verwaltungswissenschaften |
| 8 | Völkerrecht, internationaler Menschenrechtsschutz, humanitäres Völkerrecht und Völkerstrafrecht |
| 9 | Verfassungsgeschichte, deutsche und europäische Rechtsgeschichte |
| 10 | Kirchenrecht, Religionsverfassungsrecht |
| 11 | Deutsch-Französischer Studiengang mit der Université Paris Nanterre |
Auffällig ist die Kombination aus Medienrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Der Campus liegt in Babelsberg, direkt neben der Filmuniversität, und die Fakultät bietet gemeinsam mit ihr einen Master „Medienrecht und -management“ an. Ein eigenes Steuer- und Finanzrechtsinstitut, das SFI.UP, ist im Januar 2026 dazugekommen; der Master Unternehmens- und Steuerrecht gilt in der Region als einzigartig. Wenn du in diese Richtung willst, ist Potsdam ein sehr guter Standort. Wie du deinen Schwerpunkt allgemein auswählst, ohne dich zu verrennen, steht im Artikel zur Frage nach dem besten Schwerpunkt im Jurastudium.
Ablauf der Schwerpunktbereichsprüfung
Anmelden musst du dich für das Schwerpunktbereichsstudium nicht, wohl aber für die Prüfung. Zugelassen wirst du, wenn die Zwischenprüfung abgeschlossen ist, du die rechtswissenschaftliche Fremdsprachenkompetenz nachweist und einen Leistungsnachweis im Schwerpunkt vorlegst, einen Seminarschein aus einem frei wählbaren Bereich oder einen Übungsschein aus deinem gewählten Bereich. Fehlt der Nachweis noch, gibt es die Zulassung unter Vorbehalt.
Die Prüfung besteht aus einer Hausarbeit und einer Klausur. Danach bekommst du zwei Dokumente, auf deren Unterschied die Fakultät ausdrücklich hinweist: Der Notenbescheid kommt in jedem Fall und weist Teil- und Gesamtnote aus, das Zeugnis nur bei bestandener Prüfung. Wichtig ist das, weil das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg für das Gesamtzeugnis über die Erste Juristische Prüfung zwingend das Original des Zeugnisses verlangt. Für die Meldefristverlängerung im Freiversuch reicht der Notenbescheid, für das Abschlusszeugnis nicht. Schlag das rechtzeitig nach, sonst hältst du am Ende nur das Zeugnis über die staatliche Pflichtfachprüfung in der Hand.
Der Deutsch-Französische Studiengang mit Paris Nanterre
Der Deutsch-Französische Studiengang ist das Markenzeichen der Fakultät. Das Studium im Rahmen des Deutsch-Französischen Programms richtet sich nach Vereinbarungen beider Fakultäten. Er läuft seit 1994 gemeinsam mit der Université Paris Nanterre, deutsche und französische Studierende erwerben Abschlüsse beider Länder: neben der deutschen Ausbildung die französische Licence en Droit, später ein Master of Laws. Gastdozenten aus Frankreich unterrichten in Potsdam, ein Auslandsaufenthalt in Nanterre gehört dazu.
Er ist als eigener Schwerpunktbereich ausgestaltet, nicht als freiwilliges Zusatzprogramm. Vorausgesetzt werden ausreichende Französischkenntnisse. Wenn du ohnehin mit dem Gedanken an internationales Recht spielst, bietet kaum eine andere deutsche Fakultät diese Möglichkeit in vergleichbarer Form.
Tipp
Der Schwerpunkt entscheidet über 30 Prozent deiner Note, die Pflichtfächer über 70. Mit den Multiple-Choice-Aufgaben auf jurahilfe.de prüfst du am kleinen Sachverhalt, ob du den Pflichtstoff wirklich beherrschst. Das lohnt sich, bevor du dich spezialisierst.
Examensvorbereitung an der Universität Potsdam
Hier liegt die eigentliche Stärke des Standorts. Die Examensvorbereitung ist als eigener Studienabschnitt im achten und neunten Fachsemester vorgesehen, die staatliche Pflichtfachprüfung folgt im zehnten. Und das Programm dahinter ist umfangreicher, als es an einer Fakultät dieser Größe zu erwarten wäre.
Das kostenlose Uni-Repetitorium im Überblick
Das Repetitorium ist auf zwei Semester angelegt und startet im Sommersemester, ein Einstieg im Wintersemester ist möglich. Anmelden musst du dich nicht. Gearbeitet wird am Fall: Der Stoff wird im Dialog wiederholt, Streitstände werden markiert, die Falllösungstechnik geübt. Der Schwierigkeitsgrad orientiert sich an den echten Anforderungen der Pflichtfachprüfung.
Der Umfang über beide Semester und die vorlesungsfreien Zeiten deckt das gesamte Pflichtprogramm ab: Sachenrecht, Familien- und Erbrecht, BGB AT und Schuldrecht in beiden Teilen, Strafrecht Allgemeiner Teil und Besonderer Teil, Strafverfahrensrecht, dazu Europarecht. Im Pflichtfach Öffentliches Recht werden Staatsorganisationsrecht, Grundrechte und Verwaltungsrecht AT und BT jeweils mit Verfassungs- beziehungsweise Verwaltungsprozessrecht und europäischen Bezügen angeboten. Hinzu kommen Intensivkurse zu Zivilprozessrecht, Arbeitsrecht und Verbraucherschutzrecht.
Besonders ist das begleitende Examinatorium: In allen drei Rechtsgebieten wird die mündliche Prüfung simuliert, semesterbegleitend, nicht als einmaliger Termin kurz vor dem Examen. Freies Sprechen über juristische Probleme lässt sich nicht in vier Wochen lernen. Das Format setzt deshalb schon ein Jahr vorher an. Was ein Uni-Rep grundsätzlich leisten kann und wo es an Grenzen stößt, klärt der Artikel zur Frage, ob das Uni-Rep in der Examensvorbereitung reicht.
| Kriterium | Uni-Rep Potsdam | Kommerzielles Rep |
|---|---|---|
| Kosten | keine | meist vierstellig über die Laufzeit |
| Dauer | zwei Semester | meist zwölf Monate |
| Gruppengröße | Vorlesungsformat | oft kleinere Gruppen |
| Klausurenkurs | wöchentlich, inklusive | meist inklusive oder Aufpreis |
| Probeexamen | zweimal jährlich, sieben Klausuren | je nach Anbieter |
| Mündliche Simulation | semesterbegleitend | meist Zusatzangebot |
Klausurenkurs und Probeexamen unter Examensbedingungen
Im Examensklausurenkurs gibt es grundsätzlich jede Woche eine Klausur. Du bearbeitest sie innerhalb einer Woche, lädst sie im Moodle-Kurs hoch und bekommst sie korrigiert zurück, dazu die Besprechung.
Das Probeexamen ist der interessantere Teil. Es läuft zweimal im Jahr, die sieben Klausuren werden in Präsenz geschrieben, und zwar in denselben Abständen wie später beim Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt. Trainiert wird damit der Rhythmus einer ganzen Kampagne: sieben Fünfstundenklausuren, dazwischen Erholung, Nachbereitung, Weitermachen. Wer diesen Ablauf zum ersten Mal im echten Examen erlebt, kämpft ab der vierten Klausur mit der eigenen Erschöpfung, und das kostet Punkte, die mit dem Stoff nichts zu tun haben.
Kostenlos ist beides. Ein Probeexamen dieses Zuschnitts ist bundesweit die Ausnahme. Die meisten Fakultäten bieten vier bis sechs Klausuren an, oft zur Bearbeitung zu Hause. Wie du eine Probeexamensserie richtig auswertest, steht im Artikel zum Probeexamen in Jura.
Tipp
Zwischen zwei Klausurenkursterminen brauchst du eine Methode zum aktiven Abrufen. Die Karteikarten im intelligenten Wiederholungssystem auf jurahilfe.de zeigen dir gezielt die zuletzt unsicher beantworteten Fragen wieder.

Freiversuch und Verbesserungsversuch in Brandenburg
Der Freiversuch ist in § 13 der Brandenburgischen Juristenausbildungsordnung geregelt. Du musst dich spätestens zu der Prüfungskampagne melden, die auf das Ende des achten Fachsemesters folgt. Bis zu vier Fachsemester bleiben dabei unberücksichtigt, etwa wegen Krankheit, Auslandsstudium, Behinderung oder Kinderbetreuung. Bestehst du nicht, gilt die Prüfung als nicht unternommen.
Wer im Freiversuch besteht, darf nach § 14 einmal zur Notenverbesserung wiederholen. Der Antrag läuft innerhalb der Meldefrist, und alle Leistungen müssen spätestens in der übernächsten Kampagne nach dem Freiversuch abgelegt sein.
Acht Fachsemester sind eine straffe Vorgabe. Brandenburg liegt damit am strengeren Ende; einige Länder rechnen erst ab dem neunten Semester. Zusammen mit der Zwischenprüfung nach zwei Semestern ergibt das ein Studium, das von Anfang an auf Tempo ausgelegt ist. Was der Freiversuch bringt und wann du ihn besser verfallen lässt, steht im Artikel zu Freischuss, Abschichten und Freiversuch, die Regeln zur Wiederholung im Artikel zum Verbesserungsversuch.
Ergebnisse in der staatlichen Pflichtfachprüfung
Geprüft wird in Brandenburg an sieben Arbeitstagen mit je einer fünfstündigen Aufsichtsarbeit: drei im Bürgerlichen Recht, zwei im Strafrecht, zwei im Öffentlichen Recht. Die mündliche Prüfung besteht aus einem zehnminütigen Vortrag, einem höchstens fünfminütigen Vertiefungsgespräch und einem Prüfungsgespräch in drei Abschnitten. Gewichtet wird nach § 10 Abs. 2 BbgJAO: 63 Prozent Klausuren, 13 Prozent Vortrag, je 8 Prozent die drei Gesprächsabschnitte.
Die Zahlen dazu sind ernüchternd. 2024 bestanden in Brandenburg 32,9 Prozent der Prüflinge die Pflichtfachprüfung nicht, bundesweit waren es 27,4 Prozent. Nur Bremen lag höher. Endgültig gescheitert sind in Brandenburg 5,1 Prozent, ein Wert, der bundesweit zu den höchsten zählt. Bundesweit erreichten im selben Jahr 19,57 Prozent ein Prädikat.

Diese Zahlen gelten für das Bundesland, nicht für die Fakultät; das Prüfungsamt ist für Berlin und Brandenburg zuständig, geprüft wird aber getrennt nach Ländern. Eine belastbare Quote allein für Potsdamer Absolventen veröffentlicht niemand. Wie die Durchfallquoten im Bundesvergleich zustande kommen, ordnet die Statistik zur Durchfallquote im Jura-Examen ein, die Schwelle zum Prädikat der Artikel zum Prädikatsexamen.
Auch Profis schauen nach Jahren noch ins Gesetz, und niemand besteht dieses Examen aus dem Bauch heraus. Die sieben Klausuren sind eine Ausdauerprüfung, und Potsdam gibt dir mit Probeexamen und Klausurenkurs mehr Trainingsgelegenheiten als die meisten Fakultäten.
Jura studieren und leben in Potsdam
Potsdam ist Landeshauptstadt und zugleich Vorort von Berlin. Diese Doppelrolle bestimmt fast alles: die Mieten, das Nachtleben, die Erreichbarkeit von Praktikumsstellen.
Was Potsdam als Studienort lebenswert macht
Die Stadt hat rund 188.000 Einwohner und ist damit klein genug, dass du dich nicht verlierst. Schloss Sanssouci mit seinem Park gehört zum UNESCO-Welterbe und liegt zu Fuß erreichbar mitten in der Stadt. Dazu der Neue Garten am Heiligen See mit Schloss Cecilienhof, das Holländische Viertel mit seinen Backsteinhäusern, die Nikolaikirche am Alten Markt. Wer aus einer Betonstadt kommt, braucht ein paar Wochen, um sich daran zu gewöhnen.

Der Campus Griebnitzsee liegt in Babelsberg, direkt am gleichnamigen See und an der S7. Nach Berlin-Wannsee sind es wenige Minuten, bis zum Berliner Hauptbahnhof rund eine halbe Stunde, ohne Umsteigen. Ein Studium an der Universität Potsdam heißt damit: Du studierst im Grünen und hast trotzdem eine Hauptstadt mit Bundesgerichten, Ministerien und Großkanzleien vor der Tür. Für Praktika und Nebenjobs ist das ein handfester Vorteil.
Rund um den Campus liegt das Medienviertel: Studio Babelsberg, die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, der Filmpark. Dass die Fakultät ausgerechnet im Medienrecht stark ist, hat also auch mit der Nachbarschaft zu tun.
Wohnen und Kosten im Studium
Studiengebühren fallen nicht an, weder im Bachelor noch bis zur Ersten juristischen Prüfung. Der Semesterbeitrag liegt derzeit bei 372,80 Euro und enthält das Deutschlandsemesterticket, sofern du anspruchsberechtigt bist.
Die Universität rechnet für Studierende, die in einer WG wohnen und familienversichert sind, mit rund 943 Euro im Monat. Davon entfallen etwa 410 Euro auf Miete samt Nebenkosten, 198 Euro auf Ernährung, 100 Euro auf Gesundheit, 65 Euro auf Freizeit und 62 Euro anteilig auf den Semesterbeitrag. Die Uni schreibt dazu selbst, dass die tatsächlichen Mieten in der Region Potsdam und Berlin wesentlich höher liegen können.
Das ist die Schwachstelle des Standorts. BAföG berücksichtigt derzeit maximal 360 Euro Wohnkosten, und die reichen in Potsdam selten. Das Studierendenwerk West:Brandenburg vermietet Wohnheimplätze in mehreren Stadtteilen, inklusive aller Nebenkosten und deutlich günstiger als der freie Markt. Die Zimmer sind entsprechend begehrt, bewirb dich früh. Wer selbst versichert ist, zahlt zusätzlich bis zu 160 Euro Krankenkasse im Monat. Eine ausführliche Rechnung mit allen Posten steht im Artikel zu den Kosten im Jurastudium.
Feiern, Sport und Freizeit
Potsdam ist keine Partystadt. Wer die große Clubnacht will, sitzt in 30 Minuten in Berlin und ist morgens auch wieder zurück.
Vor Ort ist die Schiffbauergasse das kulturelle Zentrum, ein altes Kasernen- und Industrieareal direkt an der Havel. Dort liegen das Hans Otto Theater, das Waschhaus als Konzert- und Clubort und das Kulturzentrum Schinkelhalle. In Babelsberg, also direkt bei der Fakultät, ist der Lindenpark die Adresse für Konzerte und Partys, dazu das soziokulturelle Zentrum Freiland in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Wasser ist das eigentliche Freizeitthema. Havel, Templiner See, Heiliger See und Griebnitzsee liegen alle in Reichweite, im Sommer ist Baden nach der Vorlesung normal. Segeln, Rudern und Stand-up-Paddling gehören zum Stadtbild. Der Hochschulsport der Uni Potsdam ist entsprechend wassersportlastig.

Im Fußball spielt der SV Babelsberg 03 im Karl-Liebknecht-Stadion, wenige Minuten vom Campus, und Turbine Potsdam ist eine feste Größe im Frauenfußball. Die Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci ist der eine Termin im Jahr, an dem die ganze Stadt auf den Beinen ist.
Erfahrungen von Studierenden
Auf StudyCheck kommt Rechtswissenschaft in Potsdam auf 3,8 von 5 Sternen bei 118 Bewertungen, 93 Prozent würden den Studiengang weiterempfehlen. Am besten schneiden die Studieninhalte ab, am schwächsten das digitale Lernen.
Interessant ist die Aufteilung: Der Staatsexamensweg kommt auf 92 Prozent Weiterempfehlung, der Bachelor of Laws bei allerdings nur 16 Bewertungen auf 100 Prozent. Wiederkehrende Kritikpunkte sind die volle Bibliothek und die Organisation, wiederkehrendes Lob die Ansprechbarkeit der Lehrenden. Das deckt sich mit dem CHE-Ranking. Ob dich das Studium fachlich überfordert, hängt ohnehin weniger vom Standort ab als von der Arbeitsweise; darum geht es im Artikel zur Frage, ob Jura wirklich schwer ist.
Für wen lohnt sich das Jurastudium an der Uni Potsdam?
Potsdam ist kein Standort für alle. Das Profil ist ziemlich klar umrissen, und wer nicht hineinpasst, studiert woanders besser.
Stärken und Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| Integrierter Bachelor of Laws ohne Zeitverlust | Brandenburg mit sehr hoher Durchfallquote im Examen |
| CHE-Spitzengruppe bei Studieneinstieg und Examensvorbereitung | Freiversuch schon nach dem achten Fachsemester |
| Kostenloses Probeexamen mit sieben Präsenzklausuren | Prüfungsorganisation im CHE-Ranking kritisiert |
| Starkes Medien-, Steuer- und Völkerrecht | Wohnungsmarkt teuer, BAföG-Pauschale reicht selten |
| Deutsch-französischer Doppelabschluss | Junge Fakultät ohne große Namenstradition |
| Berlin in gut 30 Minuten | Campus-Umzug auf den Brauhausberg absehbar |
Zu dir passt Potsdam, wenn du früh Sicherheit willst und bereit bist, dafür Tempo mitzugehen. Zwischenprüfung nach zwei Semestern, Bachelor nach sechs, Freiversuch nach acht: Das ist ein Studienplan ohne große Pufferzonen. Wer diesen Takt hält, hat nach drei Jahren einen Abschluss in der Hand und danach eine Fakultät, die ihn ernsthaft aufs Examen vorbereitet.
Weniger geeignet ist Potsdam, wenn du ein Studium mit vielen Freiräumen suchst, dich lange orientieren willst oder auf eine Fakultät mit großem Namen setzt. Und wenn du auf Rechtsgebiete abseits von Medien, Steuern, Verwaltung und Völkerrecht spezialisieren willst, findest du an größeren Fakultäten mehr Auswahl.
Potsdam im Vergleich mit Berlin und Frankfurt (Oder)
Die naheliegende Alternative ist Berlin. Humboldt-Universität und Freie Universität sind größer, haben mehr Lehrstühle und mehr Schwerpunktbereiche, und der Ruf ist historisch gewachsen. Im CHE-Ranking 2026/2027 liegt Potsdam bei der Studieneingangsphase aber vor der HU und bei der Examensvorbereitung gleichauf mit ihr und vor der FU. Der Wohnungsmarkt ist in Berlin noch angespannter, und ein Berliner Erstsemester geht in einer sehr großen Kohorte unter. Wie sich das Studium in der Hauptstadt konkret anfühlt, steht im Studienort-Überblick zu Jura in Berlin.
Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) ist die zweite juristische Fakultät in Brandenburg und führt ebenfalls zur Ersten juristischen Prüfung. Ihr Profil ist deutsch-polnisch und stark grenzüberschreitend, die Fakultät ist kleiner. Im CHE-Ranking 2026/2027 liegt Potsdam in beiden hier verglichenen Kategorien vor der Viadrina. Wer einen zulassungsfreien ostdeutschen Standort mit kostenlosem Examensrepetitorium sucht, findet ihn im Ortsführer zu Jura in Jena.
Ein sauberer Ranking-Vergleich aller Fakultäten ist nicht Sache eines Ortsartikels. Wenn du deine Auswahlliste erst noch aufstellst, hilft die Übersicht dazu, wo du Jura studieren kannst, mit allen Fakultäten mit Staatsexamen.
Am Ende läuft die Entscheidung auf einen Tausch hinaus. Der integrierte Bachelor kostet dich keinen zusätzlichen Tag und nimmt dem Examen einen Teil seines Risikos. Dafür schreibst du das Examen in einem Bundesland mit harten Zahlen und meldest dich früher als anderswo. Wer diesen Tausch bewusst eingeht, braucht vor allem einen Stoffplan, der von Anfang an auf das Examen zuläuft, etwa die aufeinander aufbauenden Lernpfade auf jurahilfe.de.
Weiterlesen
- Jura im ersten Semester: der Ersti-Guide: Was in den ersten Wochen wirklich zählt, unabhängig von der Fakultät.
- Einen Jura-Lernplan erstellen: Wie du den Stoff über Semester verteilst, ohne dich zu verzetteln.
- Die Notenskala in Jura: Warum 9 Punkte mehr bedeuten als eine Drei und wie sich die Gesamtnote zusammensetzt.
- Die mündliche Prüfung in Jura: Ablauf, Vortrag und Prüfungsgespräch, das Format hinter dem Potsdamer Examinatorium.
Häufig gestellte Fragen

Über den Autor
Frieder Hammer
Repetitor, Fachautor und Gründer von Jurahilfe.de
Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)
Hat 11 Fachbücher für die juristische Ausbildung geschrieben und ist seit 2017 als Repetitor tätig. Er hat über 400 Jurastudenten im Einzelunterricht erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Seine juristische und didaktische Expertise ist die DNA der Lernplattform Jurahilfe.de.
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