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Jura NC 2026: Das ist der Numerus Clausus an deiner Universität

Studierende sitzen in einem hellen Hörsaal einer Universität

Jura hat keinen bundesweiten Numerus Clausus. An rund der Hälfte aller juristischen Fakultäten in Deutschland bekommt jede Bewerberin und jeder Bewerber einen Studienplatz, ganz ohne Notenhürde. Das überrascht die meisten Abiturienten.

Der Jura NC ist keine feste Note, die du überall erreichen musst. Er ist die Auswahlgrenze der zuletzt zugelassenen Person und wird an jeder Universität jedes Semester neu bestimmt. An den stark nachgefragten Unis wie Köln, Bonn oder Berlin liegt der Numerus Clausus im Einserbereich. An vielen anderen gibt es gar keinen. Wer das versteht, wählt die Uni strategisch und studiert Rechtswissenschaften auch mit einem Zweier- oder Dreier-Abi.

Auf einen Blick:

  • Kein zentraler NC: Die Zulassung regelt jede Universität selbst, du bewirbst dich direkt an der Uni, nicht über hochschulstart.de.
  • Der NC ist eine rückblickende Auswahlgrenze, die Abinote der letzten zugelassenen Person, nicht eine im Voraus festgelegte Mindestnote.
  • Rund die Hälfte der Fakultäten ist zulassungsfrei, etwa Passau, Bielefeld, Leipzig, Jena und Göttingen.
  • Zulassungsbeschränkt und wirklich eng sind vor allem Köln, Bonn, Düsseldorf, die FU Berlin, HU Berlin, Hamburg und Münster.
  • Kein Top-Abi? Uni klug wählen, Sommersemester nutzen, Wartesemester und Losverfahren, notfalls die Studienplatzklage.
  • Der NC sagt fast nichts über deinen späteren Erfolg im Staatsexamen aus.
Tipp: Du musst nicht bis zum ersten Semester warten, um mit Jura anzufangen. Auf jurahilfe.de findest du interaktive Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben, die aufeinander aufbauen, vom ersten Semester bis zum Examen. So merkst du vor der Bewerbung, ob das Fach zu dir passt.
Schema: Der Jura NC ist die Abinote der zuletzt zugelassenen Person, im Beispiel 2,3, und wird jedes Semester neu bestimmt
Abb. 1: So entsteht der Numerus Clausus, die Auswahlgrenze der zuletzt zugelassenen Person

Was ist der Numerus Clausus in Jura?

Der Numerus Clausus in Jura ist eine Zulassungsbeschränkung: Gibt es an einer Universität mehr Bewerber als Studienplätze, werden die Plätze nach Abinote vergeben. Die Note, mit der die letzte Person noch hineinkommt, ist der NC. Er entsteht also erst durch die Konkurrenz und steht nicht vorher fest.

Jura Numerus Clausus einfach erklärt

Numerus Clausus ist Latein und heißt „geschlossene Zahl“. Gemeint ist eine begrenzte Zahl an Studienplätzen. Bewerben sich mehr Leute, als Plätze da sind, muss die Uni auswählen. Das häufigste Auswahlkriterium ist die Abiturnote, also die Durchschnittsnote deines Zeugnisses. Bleibt die Zahl der Bewerber unter der Zahl der Plätze, ist der Studiengang zulassungsfrei, dann wird niemand abgelehnt. Viele juristische Studiengänge in Deutschland sind genau das.

Der Unterschied zu Fächern wie Medizin: Dort läuft die Vergabe der Studienplätze zentral über hochschulstart.de. In Jura gibt es das nicht. Du bewirbst dich direkt bei jeder Universität, und jede rechnet ihren eigenen Numerus Clausus aus.

Warum es für Rechtswissenschaften keinen bundesweiten NC gibt

Es gibt keinen bundesweiten NC für Rechtswissenschaften, weil jede juristische Fakultät ihre Plätze selbst vergibt. Das ist ein örtlicher NC, kein zentralisierter. Deshalb kann derselbe Abischnitt an der einen Uni locker reichen und an der nächsten nicht.

Das ist die gute Nachricht für alle, die kein Einser-Abi haben. Wer flexibel bei der Stadt ist, findet fast immer eine juristische Fakultät mit freiem Zugang. Nur wer unbedingt an eine bestimmte, stark nachgefragte Uni will, muss die Note wirklich mitbringen. Mehr zur Uni-Wahl steht in unserem Überblick zu den besten Jura-Unis in Deutschland.

Der NC ist eine Auswahlgrenze, keine feste Mindestnote

Der größte Denkfehler beim Thema NC: Viele halten ihn für eine feste Hürde, die die Uni vorher aufstellt. Das stimmt nicht. Die Goethe-Universität Frankfurt sagt es selbst klar: Beim NC gibt es keine im Voraus festgelegten Mindestnoten, die Auswahlgrenze wird jedes Semester neu aus den Bewerberzahlen bestimmt. Vergangene Werte geben nur eine Orientierung.

Praktisch heißt das: Der NC von letztem Jahr ist ein Richtwert, keine Garantie. Bewerben sich in einem Jahr weniger starke Abiturienten, sinkt die Auswahlgrenze. Deine gute Note kann in einem Jahr reichen und im nächsten knapp verfehlen, obwohl sich an dir nichts geändert hat.

NC-Werte für Jura: Wie hoch ist der Jura NC an den Universitäten?

Die NC-Werte für Jura reichen von rund 1,2 an den beliebtesten Unis bis zu keinem NC an der Hälfte der Fakultäten. Einen einzigen „Jura-NC“ gibt es nicht, jede Universität hat ihren eigenen. Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte, etwa aus dem Wintersemester 2024/2025. Der Jura Numerus Clausus ändert sich jedes Semester, taugt aber zur groben Einordnung.

Jura NC nach Nachfrage: Richtwerte der Auswahlgrenze aus vergangenen Wintersemestern (jedes Semester neu, keine Garantie)
Universitäten (Beispiele)Auswahlgrenze (Richtwert)Einordnung
Köln, Bonn, Düsseldorfca. 1,2 bis 1,5sehr stark nachgefragt
FU Berlin, HU Berlin, Hamburg, Münsterca. 1,6 bis 1,9stark nachgefragt
Heidelberg, Tübingen, Bochum, Freiburg, Frankfurt, LMU Münchenca. 2,0 bis 2,8moderat beschränkt
Bielefeld und viele weitereca. 3,x oder freikaum beschränkt
Passau, Leipzig, Jena, Göttingen, Erlangen-Nürnberg, Halle, Greifswaldkein NCzulassungsfrei

Die stark nachgefragten Unis: Köln, Bonn, FU Berlin und HU Berlin

An den nachgefragtesten juristischen Fakultäten brauchst du wirklich gute Noten. Köln und Bonn liegen regelmäßig im Bereich um 1,2 bis 1,5. Die Freie Universität Berlin (FU Berlin) und die Humboldt-Universität (HU Berlin) sowie die Universität Hamburg und Münster lagen im Wintersemester 2024/2025 meist zwischen 1,6 und 1,9. Das sind die Unis mit großem Namen, vielen Bewerbern und entsprechend hoher Auswahlgrenze.

Wer hier einen Platz will und die Note nicht ganz erreicht, sollte die Quoten kennen (dazu weiter unten) und das Sommersemester prüfen. Ein knapp verfehlter NC im Winter ist im Sommer oft machbar.

Das Mittelfeld: Heidelberg, Tübingen und Bochum

Im Mittelfeld liegen viele traditionsreiche Unis mit moderatem NC. Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Tübingen, Freiburg, Frankfurt und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) bewegen sich je nach Jahr grob zwischen 2,0 und 2,8, Bochum häufig darunter. Mit einem soliden Zweier-Abi hast du an diesen Unis realistische Chancen.

Hinweis: Verlass dich nie allein auf eine NC-Tabelle im Netz. Die exakten Werte findest du immer aktuell auf der Seite der jeweiligen juristischen Fakultät und im dortigen Studien-Service. Vergangene Auswahlgrenzen sind nur ein Anhaltspunkt.

Warum die NC-Werte im Wintersemester und Sommersemester schwanken

Der Numerus Clausus im Wintersemester ist meist höher als im Sommersemester. Der Grund ist einfach: Die meisten Abiturienten starten zum Wintersemester, also ist die Konkurrenz größer und die Auswahlgrenze strenger. Zum Sommersemester bewerben sich weniger Leute, der NC sinkt.

Wenn dein Abischnitt knapp unter der Winter-Grenze liegt, ist der Start zum Sommersemester ein echter Hebel. Nicht jede Uni nimmt zum Sommer auf, aber dort, wo es geht, sind die Chancen höher. Wie sich Studienbeginn und Regelstudienzeit im Jurastudium zueinander verhalten, haben wir separat aufgeschlüsselt.

Tipp: Bevor du dich für eine Uni entscheidest, lohnt ein ehrlicher Blick darauf, wie schwer das Jurastudium wirklich ist. Wer das Fach realistisch einschätzt, wählt Uni und Studienbeginn gelassener.

Jura ohne NC: zulassungsfreie Universitäten und Studiengänge

Jura ohne NC zu studieren ist für die meisten der Normalfall. An rund der Hälfte der juristischen Fakultäten ist der Studiengang zulassungsfrei. Wer dort die formale Hochschulzugangsberechtigung mitbringt, bekommt einen Platz, unabhängig von der Abinote.

An welchen deutschen Universitäten Rechtswissenschaften zulassungsfrei ist

An vielen deutschen Universitäten ist das Studium der Rechtswissenschaften traditionell zulassungsfrei, der Studiengang Rechtswissenschaft ist dort ohne NC zugänglich. Häufig ohne NC sind zum Beispiel Passau, Leipzig, Jena, Halle, Greifswald, die Viadrina in Frankfurt an der Oder, das Saarland in Saarbrücken, Trier, Würzburg und Regensburg. Ob eine Uni frei bleibt, kann von Jahr zu Jahr kippen, deshalb immer aktuell auf der Fakultätsseite prüfen.

Bielefeld, Göttingen, Erlangen-Nürnberg und weitere NC-freie Fakultäten

Auch größere und bekannte Standorte sind oft NC-frei oder nur schwach beschränkt. Bielefeld, Göttingen, Erlangen-Nürnberg, Marburg, Bremen, Augsburg, Bayreuth, Osnabrück, Kiel und Gießen nehmen häufig alle qualifizierten Bewerber. Ein zulassungsfreier Studienplatz heißt nicht schlechtere Uni: Am Ende zählt das Staatsexamen, nicht der NC beim Einstieg. Wenn du ganz ohne klassisches Abitur einsteigen willst, zeigt unser Leitfaden zu Jura studieren ohne Abitur die Wege über Aufstiegsfortbildung und Eignungsprüfung.

Private Law Schools: Bucerius Law School und EBS Wiesbaden

Die privaten Law Schools spielen nach eigenen Regeln. Die Bucerius Law School in Hamburg und die EBS in Wiesbaden haben keinen klassischen NC, sondern ein eigenes Auswahlverfahren aus Test, Aufsatz und Gespräch. Die Abinote ist dort nur ein Baustein von mehreren.

Der Haken sind die Kosten: Private Hochschulen verlangen fünfstellige Studiengebühren, während das Studium an staatlichen Unis fast nichts kostet. Was auf dich zukommt, rechnet unser Beitrag zu den Kosten im Jurastudium im Detail vor. Für die meisten ist eine staatliche Uni ohne NC der bessere Weg zum selben Ziel, dem ersten Staatsexamen.

Tipp: Egal an welcher Uni du landest, der Stoff im ersten Semester ist überall derselbe. Den kompletten BGB Allgemeiner Teil kannst du auf jurahilfe.de dauerhaft kostenlos lernen, mit Skripten, Karteikarten und Fällen. Ein guter Weg, schon vor Studienbeginn hineinzuschnuppern.

Welcher Abischnitt und welche Abinote reichen fürs Jurastudium?

Fürs Jurastudium reicht theoretisch jede Abinote, mit der du die Hochschulreife hast, denn an vielen Unis gibt es keinen NC. Für die stark nachgefragten Unis brauchst du je nach Standort ungefähr einen Schnitt zwischen 1,2 und 2,8. Es gibt keinen bundesweit einheitlichen Mindest-Abischnitt für Jura.

Welche Abinote du wirklich brauchst

Die ehrliche Antwort auf „welchen Durchschnitt braucht man, um Jura zu studieren“ lautet: Das hängt allein von der Uni ab. Willst du an eine Top-Adresse wie Köln, brauchst du ein Einser-Abi. Bist du bei der Stadt flexibel, reicht auch ein Abitur um 3,0 oder schlechter, weil zulassungsfreie Unis gar nicht nach der Note fragen.

Lass dich vom NC also nicht abschrecken. Ein mittelmäßiges Abi schließt dich vom Jurastudium nicht aus, es schränkt nur die Auswahl der Stadt ein. Und die Notenskala im Jurastudium funktioniert ganz anders als im Abi, dein Schulschnitt sagt wenig über deine juristischen Noten voraus.

Gewichtung der Noten: zählt jedes Fach gleich?

Meist zählt der Gesamtschnitt des Abiturzeugnisses. Einige Unis gewichten im Auswahlverfahren aber einzelne Noten stärker, etwa Deutsch oder eine gute Note in einem argumentationsnahen Fach. Eine Berufsausbildung oder besondere Vorbildung kann die Chancen zusätzlich verbessern.

Die genaue Gewichtung legt jede Fakultät in ihrer Auswahlsatzung fest. Wenn dein Schnitt grenzwertig ist, kann ein Blick in diese Satzung entscheiden, ob sich die Bewerbung lohnt. Frag im Zweifel direkt beim Studien-Service der Uni nach.

Bewerbung und NC Jura: So kommst du an den Studienplatz

Wie du dich bewirbst, hängt davon ab, ob die Uni einen NC hat. Bei zulassungsfreien Unis reicht oft die Einschreibung, bei zulassungsbeschränkten läuft die Bewerbung über ein Auswahlverfahren mit mehreren Quoten. Wer die Quoten und die Alternativen kennt, holt auch ohne Top-Abi einen Platz.

Wo und wie du dich für Jura bewerben musst

Du bewirbst dich direkt an der jeweiligen Universität, meist über deren Online-Portal, nicht zentral über hochschulstart.de. Die formalen Zulassungsvoraussetzungen sind überall die Hochschulreife. An zulassungsbeschränkten Unis werden die Studienplätze zusätzlich auf mehrere Quoten verteilt. Die folgende Tabelle zeigt die übliche Aufteilung.

Die typischen Quoten bei einem örtlichen NC in Jura (Anteile je nach Uni und Bundesland verschieden)
QuoteAnteil (Richtwert)Was zählt
Abiturbestenquoteca. 20 %reine Abinote, die Besten zuerst
Auswahlverfahren der Hochschule (AdH)Großteil der Plätzevor allem Abinote, teils Fachgewichtung, Ausbildung, Vorerfahrung
Wartezeitstark geschrumpftZahl der Wartesemester, nur noch an wenigen Unis eigene Quote

Die reine Wartezeitquote ist seit den Reformen um 2020 an vielen Fakultäten weggefallen oder deutlich kleiner geworden. Wo es sie noch gibt, werden die Plätze nach der Zahl der Wartesemester vergeben, die Bewerber mit den meisten Wartesemestern kommen zuerst zum Zug. Die Wartezeit läuft ab dem Abitur, ganz ohne dass du eingeschrieben sein musst.

Wartesemester, Losverfahren und Studienplatzklage

Reicht die Note nicht, gibt es mehrere Wege. Wartesemester sammelst du automatisch, indem du nach dem Abi eine Zeit lang nicht studierst. Im Losverfahren vergeben Unis nach Ende des regulären Verfahrens übrig gebliebene Plätze per Zufall, eine echte Chance ohne Notenbezug. Und die Studienplatzklage kann greifen, wenn eine Uni Kapazitäten nicht voll ausgeschöpft hat.

Realistisch ist der einfachste Weg aber fast immer der erste: eine zulassungsfreie Uni. Bevor du auf ein Losverfahren hoffst oder klagst, lohnt der nüchterne Vergleich, ob nicht eine NC-freie Fakultät dasselbe Ziel ohne Umweg bietet.

Kein Top-Abi? Dein Fahrplan zum Jura-Studienplatz

Wenn dein Abischnitt nicht für die Wunsch-Uni reicht, arbeite diese Optionen der Reihe nach ab.

Wege zum Jura-Studienplatz ohne Top-Abitur
WegWie es funktioniertFür wen
Zulassungsfreie UniEinschreibung ohne NC an einer freien Fakultätalle, die bei der Stadt flexibel sind
SommersemesterBewerbung zum Sommer, wo der NC niedriger istknapp verfehlte Note im Winter
WartesemesterPlätze über die Wartezeitquote, wo vorhandenGeduld, späterer Start möglich
LosverfahrenRestplätze per Zufall nach dem HauptverfahrenGlück, mehrere Unis parallel probieren
StudienplatzklageKapazitätsklage bei nicht ausgeschöpften Plätzenletzte Option, mit Aufwand und Kosten
Zweiter BildungswegZugang über Ausbildung, Aufstiegsfortbildung, Eignungsprüfungohne Abitur oder als Spätstarter
Übersicht: Sechs Wege zum Jura-Studienplatz ohne Top-Abi, von der zulassungsfreien Uni über Sommersemester und Wartesemester bis zur Studienplatzklage
Abb. 2: Sechs Wege zum Jura-Studienplatz ohne Top-Abitur

Der zweite Bildungsweg lohnt sich auch, wenn du erst später zum Jurastudium kommst. Dass Jura auch als Zweitstudium mit über 30 funktioniert, zeigen wir an anderer Stelle. Und wer wissen will, warum nur die Universität zum vollen Berufsziel führt, findet die Antwort in unserem Beitrag dazu, wie man Anwalt, Richter oder Staatsanwalt wird.

Tipp: Die Bewerbung läuft, jetzt kannst du dir einen Vorsprung holen. Mit den interaktiven Skripten und Karteikarten auf jurahilfe.de steigst du entspannt in den Stoff des ersten Semesters ein, statt am ersten Uni-Tag überrollt zu werden.

Wie wichtig ist der NC für dein Staatsexamen und deinen Erfolg in Jura?

Hier ist meine klare Einschätzung: Der NC entscheidet, an welcher Uni du anfängst, nicht wie gut du als Jurist wirst. Die Juristenausbildung in Deutschland endet mit dem Abschluss Staatsexamen, und dieser ist bundesweit gleich, egal an welcher Uni du das Studienfach Jura begonnen hast. Dort zählt keine Abinote mehr. Die Notenskala im Examen ist eine ganz eigene Welt, in der schon neun von achtzehn Punkten ein Prädikatsexamen bedeuten.

Viele mit glänzendem Abi tun sich im juristischen Gutachtenstil schwer, während Spätzünder mit mittlerem Abi im Examen glänzen. Der Abischnitt korreliert nur schwach mit dem Examenserfolg. Wie du im Studium arbeitest, zählt am Ende mehr als die Note, mit der du startest. Einen guten Einstieg zeigt unser Guide fürs erste Semester.

Lass dich vom Jura NC also nicht entmutigen. Wähle eine Uni, die zu deiner Note und deinem Leben passt, und steck deine Energie in den Stoff statt in die Angst vor der Auswahlgrenze. Wer früh systematisch lernt, holt den vermeintlichen Startnachteil für seine Jura-Karriere schnell auf, zum Beispiel mit dem dauerhaft kostenlosen BGB-AT-Einstieg auf jurahilfe.de, mit dem du sofort loslegen kannst.

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Häufig gestellte Fragen

Frieder Hammer

Über den Autor

Frieder Hammer

Repetitor, Fachautor und Gründer von Jurahilfe.de

Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)

Hat 11 Fachbücher für die juristische Ausbildung geschrieben und ist seit 2017 als Repetitor tätig. Er hat über 400 Jurastudenten im Einzelunterricht erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Seine juristische und didaktische Expertise ist die DNA der Lernplattform Jurahilfe.de.

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  • Jurastudium
  • Examensvorbereitung
  • juristische Didaktik
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