Im Vergabeverfahren zum Wintersemester 2026/27 hat die Uni Bielefeld jede Bewerberin und jeden Bewerber für Jura zugelassen. Alle. Das Jura Studium in Bielefeld lohnt sich vor allem dann, wenn du eine überschaubare, gut betreute Fakultät mit einer vollständigen kostenlosen Examensvorbereitung suchst und auf einen großen Namen im Lebenslauf verzichten kannst. Die Fakultät für Rechtswissenschaft ist die älteste Fakultät der Universität Bielefeld, aus ihr kamen fünf Bundesverfassungsrichterinnen und Bundesverfassungsrichter, und sie bereitet ihre Studierenden mit einem eigenen Examinatorium auf die staatliche Pflichtfachprüfung vor.
Der Preis dafür ist ehrlich zu benennen: Bielefeld öffnet als Adresse keine Türen, und Nordrhein-Westfalen liegt in der Examensstatistik leicht unter dem Bundesschnitt. Wer damit leben kann, bekommt hier ein Jurastudium ohne Zulassungshürde und mit ungewöhnlich viel Betreuung.
Auf einen Blick:
- Zulassung: formal mit NC, faktisch offen. Zum WS 2026/27 wurden alle zugelassen, im WS 2025/26 lag die Auswahlgrenze bei 3,1.
- Studium: 10 Semester Regelstudienzeit, Studienstart im Winter- und im Sommersemester, Zwischenprüfung bis zum Ende des vierten Semesters.
- Besonderheiten: integrierter Bachelor of Laws ohne zusätzliche Prüfungen, neun Schwerpunktbereiche, einer davon vollständig im Ausland.
- Examen: kostenloses Examinatorium mit wöchentlichem Klausurenkurs und Probeexamen. Abschichten gibt es in NRW nicht mehr.
- Leben: Semesterbeitrag 333,65 Euro, Mieten deutlich unter dem Niveau der großen Unistädte, Campus direkt am Teutoburger Wald.
Tipp
Welche Uni du wählst, entscheidet über die Betreuung, nicht über den Stoff. Der ist bundesweit derselbe, und auf jurahilfe.de findest du ihn als interaktive Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben, die vom ersten Semester bis zum Examen aufeinander aufbauen.
Uni Bielefeld: Jura-Studium an einer Reformuniversität
Die Universität Bielefeld wurde 1969 als Reformuniversität gegründet, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Fächer stärker miteinander zu verzahnen. Die Fakultät für Rechtswissenschaft war dabei die erste Fakultät überhaupt: Sie konstituierte sich am 28. Juni 1969, gut zwei Monate vor der Wahl des ersten Rektors. Dieser Gründungsgedanke ist bis heute spürbar: Die juristische Fakultät bietet viele Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Fachbereichen an, etwa die juristischen Fremdsprachenkurse in acht Sprachen gemeinsam mit der Linguistik oder das Qualifikationsprogramm „Europa intensiv“, das ein Studium der Rechtswissenschaft mit Wirtschafts-, Geschichts- und Sozialwissenschaften verbindet.
Alle Fakultäten der Universität liegen auf einem Campus, verbunden durch eine zentrale Halle. Die Fakultät sitzt in den Gebäudeteilen S, T und U, westlich der Innenstadt und direkt am Teutoburger Wald. Kurze Wege, eine große Bibliothek mit langen Öffnungszeiten, alles an einem Ort. Forschung und Lehre liegen dadurch räumlich näher beieinander als an vielen älteren Universitäten mit verstreuten Instituten.
Die Fakultät für Rechtswissenschaft in Zahlen
Die Fakultät ist mittlerweile die größte der Universität Bielefeld. Rund 3.700 Studierende sind hier eingeschrieben, davon etwa 1.600 im Staatsexamensstudiengang; die übrigen studieren Rechtswissenschaften im Nebenfach oder den Studiengang Recht und Management, einen Bachelor an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft. Dem stehen 29 Professuren gegenüber, dazu Honorarprofessuren und wissenschaftliche Mitarbeitende.
Zum Vergleich: Das Betreuungsverhältnis liegt damit bei ungefähr 55 Staatsexamensstudierenden je Professur. Das ist kein Spitzenwert, aber deutlich entspannter als an den großen NRW-Fakultäten in Köln oder Münster mit ihren mehreren tausend Jurastudierenden.

Ruf und Geschichte: das Bielefelder Modell und fünf Bundesverfassungsrichter
Bielefeld hat als Studienort ein Imageproblem, das mit der Fakultät wenig zu tun hat. Fachlich ist die Bilanz nämlich bemerkenswert. Aus dieser einen, 1969 gegründeten Fakultät kamen fünf Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts: Ernst-Wolfgang Böckenförde (1983 bis 1996), Dieter Grimm (1987 bis 1999), Udo Steiner (1995 bis 2007), Hans-Jürgen Papier (1998 bis 2010, davon acht Jahre als Präsident des Gerichts) und Gertrude Lübbe-Wolff (2002 bis 2014). Werner Maihofer, einer der Planer der Fakultät, wurde 1974 Bundesinnenminister. Und Bernhard Schlink, den die meisten als Autor von „Der Vorleser“ kennen, startete hier als wissenschaftlicher Assistent.
Der zweite Grund für den Ruf ist eine Reform, die es heute nicht mehr gibt. Von 1973 an erprobte die Fakultät das „Bielefelder Modell“ der einstufigen Juristenausbildung: Studium und Referendariat liefen verschränkt. Praktische Stationen bei Staatsanwaltschaften, Gerichten und Behörden lagen mitten im Studium, der Prüfungsstoff verteilte sich über die gesamte Ausbildungszeit, betreut wurde in Kleingruppen. Der erste Jahrgang startete im Wintersemester 1973/74 mit 187 Teilnehmenden. Eine Anhörung des NRW-Landtags kam 1984 zu dem Ergebnis, das Modell habe sich bewährt. Beendet wurde es trotzdem, nach dem Regierungswechsel 1982/83 und bundesweit.
Übrig geblieben ist eine Fakultät, die den Grundlagenfächern Rechtsphilosophie, Rechtsgeschichte und Rechtssoziologie mehr Raum gibt als der Durchschnitt. Wer nur Klausurentraining will, empfindet das als Umweg. Wer verstehen will, warum Recht so aussieht, wie es aussieht, ist hier richtig.
Wer heute in Bielefeld lehrt
Ein paar Namen begegnen dir schon im Grundstudium. Franz C. Mayer lehrt Öffentliches Recht mit europarechtlichem Schwerpunkt und ist ein gefragter Sachverständiger in Verfassungs- und Europafragen. Ansgar Staudinger, Zivilrechtler mit Schwerpunkt im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht, wurde zum Präsidenten des Deutschen Verkehrsgerichtstags gewählt. Thomas Wischmeyer arbeitet zum Recht der Digitalisierung und war Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung.
Für dein Studium an der Universität Bielefeld heißt das vor allem eins: Die Vorlesungen werden von Leuten gehalten, die außerhalb der Uni in ihrem Feld sichtbar sind. Für den Klausurerfolg ist das erst einmal nebensächlich. Für Seminararbeiten, Hilfskraftstellen und eine spätere Promotion öffnet es Türen, die an einer anonymen Massenfakultät verschlossen bleiben.
NC und Bewerbung an der Uni Bielefeld
Rechtswissenschaft ist in Bielefeld formal zulassungsbeschränkt. Praktisch war die Beschränkung zuletzt bedeutungslos. Die Uni sagt es selbst deutlich: Die Zulassungsbeschränkung greift erst, wenn mehr Interessierte da sind als Plätze, und genau das war zuletzt nicht der Fall.
Wie hoch ist der NC für Jura in Bielefeld?
Es gibt keinen NC, der vorher feststeht. Der Wert entsteht erst im Vergabeverfahren und beschreibt die Note der Person, die den letzten Platz bekommen hat. In Bielefeld sah das in den letzten drei Wintersemestern so aus:
| Semester | Bestenquote (20 %) | Auswahlverfahren (80 %) |
|---|---|---|
| WS 2024/25 | 1,8 | 3,7 |
| WS 2025/26 | 2,1 | 3,1 |
| WS 2026/27 | alle zugelassen | alle zugelassen |
In beiden zuletzt vergebenen Sommersemestern wurden ebenfalls alle Bewerberinnen und Bewerber zugelassen. Die Mechanik dahinter: 20 Prozent der Plätze gehen allein nach der Abiturdurchschnittsnote, 80 Prozent nach der Note plus einem Bonus von 0,1 je Wartesemester, maximal sieben Wartesemester. Ein Schnitt von 3,2 wird bei zehn Wartesemestern also mit 2,5 gewertet.
Dass der Wert weiter sinkt, ist absehbar. In Nordrhein-Westfalen fehlt 2026 wegen der Umstellung auf G9 ein kompletter Abiturjahrgang an den Gymnasien; die Uni rechnet deshalb ausdrücklich mit weniger Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 und die folgenden Semester. Wenn du dich mit einem Schnitt bewirbst, der dich anderswo aus dem Rennen wirft, ist Bielefeld eine ernsthafte Option. Wie der NC an den übrigen Fakultäten aussieht, steht im Überblick zum NC im Jurastudium.
So läuft die Bewerbung über hochschulstart.de
Die Bewerbung läuft in zwei Schritten. Zuerst registrierst du dich bei der Stiftung für Hochschulzulassung auf hochschulstart.de, danach bewirbst du dich innerhalb der Fristen bei der Universität Bielefeld selbst. Die Platzvergabe erfolgt im Dialogorientierten Serviceverfahren, kurz DoSV, in mehreren Runden. Nimmst du ein Zulassungsangebot an, stellst du innerhalb der gesetzten Frist den Antrag auf Einschreibung.
Zwei Sonderwege lohnen einen Blick. Wer beruflich qualifiziert ist, kann sich auch ohne Abitur bewerben; die Einzelheiten dazu stehen im Artikel zum Jurastudium ohne Abitur. Und wer im ersten Fachsemester keinen Platz bekommt, kommt über eine Anerkennung von Leistungen und die Einstufung in ein höheres Fachsemester manchmal doch noch hinein.
Studienstart im Winter- und im Sommersemester
Das ist einer der praktischen Vorteile, die in keinem Ranking auftauchen: In Bielefeld kannst du im Winter- und im Sommersemester anfangen. Die meisten juristischen Fakultäten lassen dich nur zum Wintersemester starten. Wer im Abitur ein halbes Jahr verliert, ein Praktikum dazwischenschiebt oder aus einem anderen Fach wechselt, spart hier ein volles Wartesemester.
Der Preis dafür ist eine Anfängergruppe, die im Sommersemester kleiner ausfällt, und ein Vorlesungszyklus, der für den Sommerstart etwas anders sortiert ist als der klassische Aufbau. Der Studienplan verschiebt sich dadurch nicht, die Zwischenprüfungsklausuren werden in beiden Semestern angeboten.
Tipp
Wenn du im Sommersemester startest, läuft die erste Zivilrechtsvorlesung erfahrungsgemäß in einer kleineren Gruppe, aber ohne den vertrauten Ersti-Pulk. Auf jurahilfe.de kannst du dir denselben Stoff parallel als ausführlichen Langtext mit lebensnahen Beispielen erklären lassen, wenn eine Vorlesung zu schnell geht.
Das Jura-Studium in Bielefeld: Aufbau, Zwischenprüfung und Examen
Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester. Die Studien- und Prüfungsordnung teilt das Studium in drei Abschnitte: Pflichtfachstudium mit Zwischenprüfung, Schwerpunktbereichsstudium und Examensstudium. Das zehnte Semester ist ausdrücklich als Prüfungssemester vorgesehen. Den Rahmen dafür setzt das Bundesrecht, § 5a DRiG: Studium und anschließender Vorbereitungsdienst führen nach § 5 DRiG zur Befähigung zum Richteramt. Wie sich der Ablauf bundesweit gliedert, steht im Überblick zu Aufbau und Ablauf des Jurastudiums.

Grundstudium und Zwischenprüfung
Die Zwischenprüfung besteht in Bielefeld aus drei Aufsichtsarbeiten: je einer im Bürgerlichen Recht, im Öffentlichen Recht und im Strafrecht, jeweils mindestens „ausreichend“. Sie soll bis zum Ende des vierten Semesters abgelegt sein. Die Klausuren werden studienbegleitend im Anschluss an eine vorbereitende Zwischenprüfungsübung geschrieben, du sammelst sie also über die ersten Semester ein statt in einem Block.
Wichtig ist die harte Kante dahinter: Wer eine Aufsichtsarbeit der Zwischenprüfung endgültig nicht besteht, wird exmatrikuliert. Eine erneute Teilnahme an derselben Aufsichtsarbeit ist nach dem endgültigen Nichtbestehen ausgeschlossen. Bundesweiter Standard, der im vierten Semester regelmäßig Leute trifft, die ihn unterschätzt haben. Was dann geht, steht im Artikel zur nicht bestandenen Zwischenprüfung.
Die juristische Falllösung lernst du in den ersten drei Semestern in Tutorien. Dazu kommt seit dem Sommersemester 2022 der „Klausuren_Booster“, ein Kleingruppenprogramm für das zweite Fachsemester mit maximal sieben Teilnehmenden pro Gruppe, das sich ausschließlich mit Falllösungstechnik und juristischer Sprache beschäftigt. Sieben Personen pro Gruppe, das findest du an einer großen Fakultät nicht.
Tipp
Der Allgemeine Teil des BGB entscheidet über die erste Zwischenprüfungsklausur, und genau den kannst du auf jurahilfe.de dauerhaft kostenlos und ohne Zeitlimit lernen, samt Skripten, Karteikarten und Falltraining. Du brauchst dafür weder eine Zahlung noch eine Testphase.
Hauptstudium und der integrierte Bachelor of Laws
Im Hauptstudium kommen die Pflichtfachvertiefung, ein privatrechtliches Nebengebiet, das besondere Verwaltungsrecht und das Strafverfahrensrecht dazu, außerdem eine Hausarbeit im dritten oder einem höheren Semester. Statt der Hausarbeit zählt auch eine Seminararbeit mit Vortrag, die erfolgreiche Teilnahme an einer Verfahrenssimulation oder eine hausarbeitsmäßige Quellenexegese.
Die Bielefelder Besonderheit heißt integrierter Bachelor of Laws. Der LL.B. ist kein zusätzlicher Studiengang und kostet keine zusätzliche Prüfung. Wer im Staatsexamensstudiengang eingeschrieben ist und die Voraussetzungen erfüllt, beantragt die Verleihung einfach. Eine gesonderte Einschreibung gibt es nicht. Der praktische Wert: Du hast einen berufsqualifizierenden Abschluss in der Hand, falls das Examen scheitert oder du das Fach wechselst. Nicht verwechseln mit dem eigenständigen Bachelor Recht und Management, für den du dich gesondert einschreiben musst. Was der Abschluss wirklich taugt und welche Länder ihn anbieten, steht im Artikel zum integrierten Bachelor im Jurastudium und im Überblick zum Bachelor of Laws.
Nach bestandener Schwerpunktbereichsprüfung und bestandener Erster Prüfung verleiht die Fakultät auf Antrag zusätzlich den Grad „Magister-Iuris“ beziehungsweise „Magistra-Iuris“. Voraussetzung ist unter anderem, dass du vor der Meldung zur Pflichtfachprüfung mindestens zwei Semester in Bielefeld eingeschrieben warst.
Die Erste Juristische Prüfung in Nordrhein-Westfalen
Die Erste Juristische Prüfung besteht aus zwei getrennten Teilen: der staatlichen Pflichtfachprüfung beim Justizprüfungsamt und der universitären Schwerpunktbereichsprüfung. Die staatliche Prüfung zählt 70 Prozent der Gesamtnote, der Schwerpunkt 30 Prozent. Innerhalb des staatlichen Teils gilt in Nordrhein-Westfalen eine eigene Gewichtung: sechs Klausuren zählen 60 Prozent, die mündliche Prüfung 30 Prozent und der Aktenvortrag 10 Prozent.
Der Vortrag zählt damit ein Zehntel der staatlichen Note. Wie du ihn und die mündliche Prüfung angehst, steht im Artikel zur mündlichen Prüfung im Jura-Examen. Zuständig ist für Bielefeld das Justizprüfungsamt beim Oberlandesgericht Hamm.
Schwerpunktbereiche an der Fakultät für Rechtswissenschaft
Hier lohnt genaues Hinsehen, weil im Netz drei verschiedene Zahlen kursieren. Die Uni-Seite spricht von „bis zu elf“ Bereichen, Portale nennen zehn. Maßgeblich ist die Studien- und Prüfungsordnung der Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld, und die listet neun wählbare Schwerpunktbereiche. Die früheren Schwerpunkte 4 (Öffentliches Wirtschaftsrecht in der Europäischen Union) und 5 (Umwelt-, Technik- und Planungsrecht in der Europäischen Union) sind aufgehoben; ihre Nummern bleiben in der Ordnung stehen, wählbar sind sie nicht mehr. Die Fakultätskonferenz kann weitere Bereiche entfallen lassen, ein Blick in die aktuelle Fassung vor der Schwerpunktwahl lohnt also.
Neun Schwerpunktbereiche stehen zur Wahl
| Nr. | Schwerpunktbereich |
|---|---|
| 1 | Private Rechtsgestaltung und Prozessführung |
| 2 | Unternehmens- und Wirtschaftsrecht |
| 3 | Europäisches sowie Internationales Privat- und Verfahrensrecht |
| 6 | Europäisches und Internationales Öffentliches Recht |
| 7 | Arbeit und sozialer Schutz |
| 8 | Kriminalwissenschaften |
| 9 | Innovation, Digitalisierung, Wettbewerb |
| 10 | Verfassung und Verwaltung |
| 11 | Ausländisches Recht (im Ausland zu absolvieren) |
Schwerpunkt 11 ist der ungewöhnlichste und in Deutschland selten. Du absolvierst deinen kompletten Schwerpunkt an einer ausländischen Universität, mindestens zwei Semester lang, mit 14 Semesterwochenstunden aus mindestens zwei der drei Bereiche Privatrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht. Was du dort machst, wird vorher in einer Ausbildungszielvereinbarung mit der Fakultät festgelegt. Die Leistungen müssen auf Deutsch, Englisch oder Französisch erbracht werden, weitere Sprachen lassen sich in der Vereinbarung freischalten.
Wer über Erasmus nach Metz an die Université de Lorraine geht, kann zusätzlich einen französischen Abschluss erwerben. Und noch ein Detail, das in der Examensplanung wichtig wird: Ein Auslandsaufenthalt kann in Bielefeld als Freisemester anerkannt werden, der Freiversuch bleibt dadurch erhalten. Welcher Schwerpunkt sich fachlich und notentechnisch lohnt, diskutiert der Artikel zum besten Schwerpunkt im Jurastudium.
So läuft die Schwerpunktbereichsprüfung ab
In jedem Schwerpunktbereich sind drei Leistungen zu erbringen: eine Hausarbeit, eine mündliche Prüfung und mindestens eine Aufsichtsarbeit. Die mündliche Prüfung ist eine Disputation über das Thema deiner Hausarbeit: erst ein Vortrag von 10 bis 20 Minuten, dann ein Prüfungsgespräch von 15 bis 30 Minuten, in dem du auch auf die Einwände aus den Gutachten eingehen kannst. Wie viele Klausuren dazukommen und wie lange sie dauern, regelt die Ordnung für jeden Schwerpunkt einzeln.
Eine Eigenheit spart Bürokratie: Eine Anmeldung zum Schwerpunktbereich gibt es in Bielefeld nicht. Du wirst dem Schwerpunkt zugeordnet, indem du dort deine erste Prüfungsleistung anmeldest und ablegst. Ein Wechsel vorher ist damit unkompliziert. Umgekehrt heißt das: Die Entscheidung fällt faktisch mit der ersten angemeldeten Klausur, nicht mit einem Formular Monate vorher.
Tipp
Vor der Schwerpunktwahl lohnt es sich, in die infrage kommenden Rechtsgebiete einmal hineinzulesen. Auf jurahilfe.de kannst du dasselbe Thema als kompaktes oder als ausführliches Skript lesen: kompakt für den schnellen Überblick, ausführlich, wenn du wissen willst, ob dich das Gebiet zwei Semester lang interessiert.
Examensvorbereitung und Erste Juristische Prüfung an der Uni Bielefeld
Das ist der Abschnitt, der über die Studienortwahl wirklich entscheidet. Ein kommerzielles Repetitorium kostet über die gesamte Vorbereitungszeit einen vierstelligen Betrag. Bielefeld bietet stattdessen ein Uni-Examinatorium, das in den vergangenen Jahren stark ausgebaut wurde; der frühere Dekan Markus Artz hat den Verzicht auf einen kommerziellen Repetitor ausdrücklich als Ziel formuliert. Neben der klassischen Ausbildung zum juristischen Staatsexamen ist diese Unterstützung bei der Examensvorbereitung das stärkste Argument der Fakultät.
Das Examinatorium: Repetitorium, Klausurenkurs und Probeexamen
Das Bielefelder Examenstutorium besteht aus sechs Bausteinen, die aufeinander aufbauen:
- Einstiegsseminar: zweimal im Jahr, erklärt Ablauf, Lehrpläne und Herangehensweisen der Examensvorbereitung.
- Repetitorium mit Klausurenlehre in Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichem Recht, anhand echter Klausuren des Justizprüfungsamts.
- Wöchentlicher Klausurenkurs mit Originalklausuren aus dem Examen.
- Probeexamen: sechs Arbeiten unter echten Examensbedingungen, für alle, die schon länger am Klausurenkurs teilnehmen.
- Vortragsseminar und Simulation der mündlichen Prüfung, dazu ein Protokollarchiv für die gezielte Vorbereitung.
- Referenten-Kurse für Wiederholer, also ein eigenes Angebot für den zweiten Anlauf.
Der Punkt, den man leicht überliest: Probeexamen und Simulation der mündlichen Prüfung bieten längst nicht alle Fakultäten an, und sie sind genau das, was ein kommerzielles Rep sonst teuer verkauft. Ob die Rechnung für dich aufgeht, hängt an deiner Disziplin, nicht am Angebot. Der Masterplan für die Examensvorbereitung zeigt, wie du die Lernphase davor aufziehst.


Tipp
Ein Klausurenkurs deckt Wissenslücken auf, schließt sie aber nicht. Dafür brauchst du systematische Wiederholung, etwa mit den Karteikarten im intelligenten Wiederholungssystem auf jurahilfe.de, die dir jedes Thema genau dann wieder vorlegen, wenn du es zu vergessen beginnst.
Freischuss, Verbesserungsversuch und das Ende des Abschichtens
Hier hat sich in Nordrhein-Westfalen etwas Grundlegendes geändert, und viele Ratgeber im Netz sind noch auf dem alten Stand. Das Abschichten ist abgeschafft. § 12 JAG NRW 2003 erlaubte es, die Examensklausuren in zwei oder drei zeitlich getrennten Abschnitten zu schreiben. Die Neufassung des Gesetzes hat die Vorschrift zum 17. Februar 2022 gestrichen. Für Studierende, die sich bis einschließlich 16. Februar 2025 zur staatlichen Pflichtfachprüfung gemeldet haben, gilt das alte Recht weiter. Wer heute anfängt, fällt nicht mehr darunter.
Konkret heißt das: Du schreibst alle sechs Klausuren am Stück. Der Freiversuch nach § 25 JAG NRW bleibt bestehen. Wer sich bis zum Ende des achten Fachsemesters eines ununterbrochenen Studiums meldet und nicht besteht, dem gilt der Versuch als nicht unternommen. Auf die Frist werden unter anderem bis zu drei Auslandssemester, bis zu drei Semester Gremienarbeit und je ein Semester für fremdsprachige juristische Ausbildung, Verfahrenssimulation und studentische Rechtsberatung nicht angerechnet. Rechne aber nicht alles zusammen: § 25 Abs. 5 JAG NRW deckelt die Summe der unberücksichtigten Semester bei vier. Ein zweiter Freiversuch ist ausgeschlossen.
Der Verbesserungsversuch nach § 26 JAG NRW ist die zweite Stellschraube: Er ist seit der Reform auch nach einem bestandenen regulären Erstversuch möglich, nicht nur nach dem Freiversuch. Der Antrag muss binnen eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses gestellt werden. Wie die Freiversuchs- und Verbesserungsregeln bundesweit aussehen, steht im Vergleich zu Freischuss, Freiversuch und Abschichten; die Rechenspiele zur Notenverbesserung stehen im Artikel zum Verbesserungsversuch. Und wer merkt, dass der Termin zu früh liegt, findet die Abwägung im Artikel zum Examen verschieben.
Ergebnisse im Staatsexamen: Wie gut schneiden NRW-Juristen ab?
Eine Statistik pro Universität gibt es nicht, die Justizprüfungsämter veröffentlichen nach Bundesländern. Für Nordrhein-Westfalen sieht die staatliche Pflichtfachprüfung 2024 so aus, und die Zahlen stammen aus der Ausbildungsstatistik des Bundesamts für Justiz:
| Kennzahl | NRW 2024 | Bund 2024 |
|---|---|---|
| Geprüfte | 3.086 | 13.427 |
| Bestanden | 70,2 % | 72,6 % |
| Prädikat (ab vollbefriedigend) | 20,2 % | 19,6 % |
| Endgültig nicht bestanden | 2,2 % | 3,1 % |
Nordrhein-Westfalen liegt bei der Bestehensquote also gut zwei Punkte unter dem Bundesschnitt, bei der Prädikatsquote leicht darüber und beim endgültigen Scheitern deutlich darunter. Von den 3.086 Geprüften erreichten 11 ein „sehr gut“, das sind 0,4 Prozent. In der Ersten Juristischen Prüfung insgesamt, also mit Schwerpunkt, schafften 32,9 Prozent der erfolgreichen NRW-Kandidatinnen und -Kandidaten ein Prädikat.
Eine NRW-Zahl fällt aus dem Rahmen. Nach der Statistik des Bundesamts für Justiz werden Prüflinge in Nordrhein-Westfalen im Schnitt nach 7,5 Semestern zur staatlichen Pflichtfachprüfung zugelassen, im Median nach 7,0. Bundesweit sind es 9,3 beziehungsweise 10,0. 46,3 Prozent melden sich schon nach vier bis sechs Semestern. Das Bundesamt nennt als Gründe das damals noch mögliche Abschichten und die nicht mitgezählten Corona-Semester. Mit dem Ende des Abschichtens dürfte sich dieser Wert normalisieren. Was ein Prädikat beruflich wert ist, rechnet der Artikel zum Prädikatsexamen durch.

Jura studieren und wohnen in Bielefeld
Bielefeld hat über 330.000 Einwohnerinnen und Einwohner und gehört damit zu den zwanzig größten Städten Deutschlands. Trotzdem fühlt sich die Stadt nicht an wie eine Metropole, und genau das ist für viele der Punkt.
Was Bielefeld als Studienstadt ausmacht
Der Campus liegt westlich der Innenstadt, direkt am Teutoburger Wald. Zwischen zwei Vorlesungen auf einen Höhenweg zu gehen kostet hier eine Viertelstunde. Über der Stadt steht die Sparrenburg, in der Altstadt haben etliche Fachwerkhäuser überlebt, darunter das Haus Müller, dessen Dachwerk auf 1485 datiert ist.
Der zweite Punkt ist unspektakulär und im Studium trotzdem entscheidend: Die Wege sind kurz. Eine Campus-Universität mit allen Fakultäten unter einem Dach, ein großes Parkhaus direkt an der Universität, eine Innenstadt in Fahrradreichweite, ein Wohnungsmarkt, der funktioniert. Wer aus München oder Köln kommt, merkt den Unterschied im ersten Monat.

Mieten, Wohnheime und Semesterbeitrag
Der Semesterbeitrag liegt bei 333,65 Euro (Sommersemester 2026) und setzt sich aus 106,00 Euro für das Studierendenwerk, 18,85 Euro AStA-Beitrag und 208,80 Euro für das deutschlandweite Semesterticket zusammen. Studiengebühren gibt es nicht.
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Semesterbeitrag | 333,65 € je Semester |
| Studiengebühren | keine |
| WG-Zimmer | rund 335 bis 560 € warm |
| Wohnheimplätze | rund 2.700 beim Studierendenwerk |
Die Mieten liegen ungefähr auf der Hälfte dessen, was in München aufgerufen wird, und deutlich unter Köln oder Düsseldorf. Die rund 2.700 Wohnheimplätze des Studierendenwerks reichen trotzdem nicht für alle, Wartezeit einplanen. Das Studierendenwerk betreibt zusätzlich eine private Wohnungsbörse. Was ein Jurastudium insgesamt kostet, rechnet der Artikel zu den Kosten im Jurastudium vor, inklusive Kommentare und Repetitorium.
Feiern, Kultur und Sport zwischen Siggi und Sparrenburg
Das studentische Zentrum ist der Siegfriedplatz, den in Bielefeld niemand so nennt. Es heißt „Siggi“, und die Kneipen und Cafés drumherum sind das, was in anderen Städten ein ganzes Viertel ausmacht. Dazu kommen der Kesselbrink als umgebauter Platz mit Skatepark und der Boulevard als Ausgehachse in der Innenstadt.
Eine Adresse ist auch überregional bekannt: Der Bunker Ulmenwall wurde 1961 als Studentenclub mit Jazzkeller in einem echten Hochbunker eröffnet und ist bis heute Spielstätte für Jazz und improvisierte Musik, dazu für Lesungen, Kabarett und Ausstellungen. Für eine Stadt dieser Größe ist das eine ungewöhnlich dichte Kultur direkt vor der Haustür.
Und dann ist da Arminia. Der DSC Arminia Bielefeld erreichte am 24. Mai 2025 als Drittligist das Finale des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion, als erst vierter Drittligist überhaupt; gegen den VfB Stuttgart wurde es ein 2:4. Wer wissen will, wie sich diese Stadt anfühlt, wenn etwas gelingt, muss nur jemanden darauf ansprechen.

Studentische Initiativen: Fachschaft, ELSA und Refugee Law Clinic
Neben der Fachschaft Jura gibt es an der Fakultät die ELSA-Gruppe, die Refugee Law Clinic und mit CariLaw eine studentische Rechtsberatung. Beides ist mehr als ein Lebenslauf-Posten. In der Refugee Law Clinic beratest du unter Anleitung echte Mandanten im Asyl- und Aufenthaltsrecht, und die Teilnahme an einer studentischen Rechtsberatung wird nach § 25 JAG NRW mit einem Semester auf die Freiversuchsfrist angerechnet. Du kannst dich also engagieren, ohne den Freischuss zu riskieren.
Wer lieber prozessiert, findet Unterstützung bei der Teilnahme an Moot Courts. Und für Studierende ohne akademischen Hintergrund gibt es ein eigenes Mentoring-Programm für Erstakademikerinnen und Erstakademiker, das die ersten Semester begleitet.
Was Studierende selbst über Jura in Bielefeld sagen
Auf StudyCheck kommt der Studiengang Rechtswissenschaft auf 3,7 von 5 Sternen aus 269 Bewertungen der letzten drei Jahre, 91 Prozent der Bewertenden empfehlen ihn weiter. Interessanter als die Gesamtnote ist die Verteilung der Einzelwerte:
- Literaturzugang 4,4 und Studieninhalte 4,1, das sind die Spitzenwerte
- Dozenten 3,7, Lehrveranstaltungen 3,6, Organisation 3,6
- Ausstattung 3,4 und digitales Studieren 3,4, das sind die Schwachstellen
Das Muster ist eindeutig: Inhalt und Bibliothek überzeugen, Technik und Gebäude weniger. Ein Bewertender fasst die Digitalisierung so zusammen, dass zwar alle Folien und Altklausuren im eKVV liegen, die Mikrofone in den Vorlesungen aber gern mal aussetzen. Wie schwer das Fach unabhängig vom Ort ist, ordnet der Artikel Ist Jura schwer? ein.
Tipp
Präsenzpflicht gibt es in Bielefeld kaum, das verschiebt die Verantwortung fürs Lernen komplett zu dir. Wenn du prüfen willst, ob du den Stoff wirklich anwenden kannst, testest du dich auf jurahilfe.de mit Multiple-Choice-Aufgaben an kleinen Sachverhalten, deren falsche Antworten typische Klausurdenkfehler abbilden.
Für wen ist die Uni Bielefeld die richtige Wahl?
Bielefeld ist keine Uni, für die man sich aus Prestigegründen entscheidet. Sie ist eine Uni, für die es gute praktische Gründe gibt. Welche das sind, hängt stark davon ab, wo du gerade stehst.
Stärken und Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| Faktisch keine Zulassungshürde | Kein Renommee-Bonus im Lebenslauf |
| Start im Winter- und Sommersemester | NRW-Bestehensquote unter Bundesschnitt |
| Vollständiges Examinatorium mit Probeexamen | Ausstattung und Digitales nur mittelmäßig bewertet |
| Integrierter Bachelor of Laws ohne Zusatzaufwand | Kein Abschichten mehr in NRW |
| Neun Schwerpunkte, einer komplett im Ausland | Kleinere Auswahl als an XXL-Fakultäten |
| Niedrige Mieten, kurze Wege, Campus am Wald | Weniger Großkanzleien vor Ort als im Rheinland |
Für welche angehenden Juristinnen und Juristen Bielefeld passt
Vier Konstellationen sprechen klar für Bielefeld: ein Abiturschnitt, der dich an anderen Fakultäten aus dem Verfahren wirft; der Wunsch, im Sommersemester anzufangen; die Absicht, die Examensvorbereitung ohne kommerzielles Repetitorium zu stemmen und dafür ein Programm mit festem Plan zu nutzen; und Interesse an den Grundlagenfächern, die hier mehr Raum bekommen als anderswo.
Dagegen sprechen zwei Dinge. Wer auf eine Großkanzleikarriere im Rheinland oder in Frankfurt zusteuert und dafür jedes Signal mitnehmen will, ist in Köln, Bonn oder Münster besser aufgehoben. Und wer eine große Fakultät mit fünfzehn Schwerpunkten und einem Dutzend Instituten sucht, findet sie hier nicht. Wer sich auf das Abschichten verlassen hatte, muss in NRW ohnehin umplanen.
Bielefeld im Vergleich mit den anderen Jura-Fakultäten in NRW
Nordrhein-Westfalen hat die dichteste juristische Ausbildungslandschaft Deutschlands. Innerhalb des Landes ist Bielefeld die kleine, ruhige Adresse: kein NC, überschaubare Jahrgänge, starke Betreuung. Köln und Münster sind die großen Namen mit entsprechend vollen Hörsälen, Bonn liegt dazwischen, Bochum ist als Reformuniversität aus derselben Zeit der nächste Verwandte im Profil.
Ein Wechsel innerhalb von NRW ist übrigens vergleichsweise unkompliziert, weil Prüfungsrecht und Justizprüfungsamt dieselben bleiben. Wer die Fakultäten direkt nebeneinanderlegen will, findet die Übersichten zu Jura in Bochum, Jura in Köln und Jura in Münster sowie den bundesweiten Vergleich unter Wo Jura studieren?.
Bielefeld ist nach allen Zahlen eine der ehrlichsten Optionen im Land. Du bekommst keinen Namen, aber du bekommst einen Studienplatz, ein funktionierendes Examinatorium und eine Stadt, in der das Geld für die Miete nicht dein Lernpensum bestimmt. Was du daraus machst, entscheidet sich ohnehin an deinem Schreibtisch, und dabei hilft dir ein Lernsystem, das Verstehen, Wiederholen und Testen verbindet, mehr als jedes Uni-Ranking.
Weiterlesen
- Jura im ersten Semester: der Ersti-Guide: Was in den ersten Wochen wirklich zählt, egal an welcher Fakultät du landest.
- Die juristische Notenskala: Warum 9 Punkte ein gutes Ergebnis sind und wie sich die Punkte zusammensetzen.
- Examen nicht bestanden: was jetzt zählt: Die realistischen Wege nach einem gescheiterten Versuch, samt Fristen.
- Auslandssemester im Jurastudium: Planung, Anrechnung und was der Aufenthalt für den Freiversuch bedeutet.
Häufig gestellte Fragen

Über den Autor
Frieder Hammer
Repetitor, Fachautor und Gründer von Jurahilfe.de
Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)
Hat 11 Fachbücher für die juristische Ausbildung geschrieben und ist seit 2017 als Repetitor tätig. Er hat über 400 Jurastudenten im Einzelunterricht erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereitet. Seine juristische und didaktische Expertise ist die DNA der Lernplattform Jurahilfe.de.
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