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Anki Karteikarten Jura: Welche Decks für Jura taugen wirklich?

Student sitzt in einer Bibliothek am Laptop, davor aufgeschlagene Bücher und ein Kaffeebecher

Es gibt einen Moment im Jurastudium, in dem die Rechnung nicht mehr aufgeht. Der Stoff wächst schneller, als du ihn wiederholen kannst, und irgendwer im Semester erzählt, er lerne alles mit Anki. Kostenlos, mit Lernalgorithmus, 9.000 Karten fertig zum Download. Der Gedanke ist verlockend: einmal importieren, und das halbe Examen ist eingetütet.

Ich habe mir angesehen, was auf dem Markt tatsächlich zu haben ist. Sechs Anbieter, von der kostenlosen Community-Sammlung bis zum Paket für 389,99 Euro. Das Ergebnis vorweg: Zwei davon sind ihr Geld wert, eines ist als Geschenk brauchbar, und die größte kostenlose Sammlung hat ein Problem, auf das ihr eigener Autor hinweist.

Was Anki-Decks für Jura sind und woher sie kommen

Anki ist ein kostenloses Lernprogramm mit einem Wiederholungs-Algorithmus, das es für Windows, Mac, Linux, Android und im Browser gibt. Nur die App für iOS kostet einmalig rund 30 Euro. Wie du es aufsetzt, welche Kartentypen es gibt und wie FSRS funktioniert, steht ausführlich in unserer Anleitung zum Einrichten von Anki für Jura. Hier geht es um die Frage danach: Woher nimmst du die Karten?

Deck, Notiztyp, Vorlage: was Anki-Karteikarten unterscheidet

Drei Dinge werden im Netz durcheinandergeworfen, und wer das nicht trennt, kauft am Ende das Falsche.

Ein Deck ist ein Stapel fertiger Karten mit Inhalt. Frage vorn, Antwort hinten, dazu der Lernstand. Das ist es, was die meisten meinen, wenn sie „Anki-Deck" sagen.

Ein Notiztyp oder eine Vorlage ist dagegen leer. Sie legt nur fest, wie eine Karte aussieht und welche Felder sie hat, etwa ein Feld für die Definition, eines für den Streitstand, eines für die Fundstelle. Inhalt musst du selbst eintragen. Wer Vorlagen herunterlädt und fertige Karten erwartet, ist enttäuscht.

Und dann gibt es digitale Karteikarten, die kein Anki sind. Mehrere Verlage verkaufen Kartensätze als App oder PDF. Sie funktionieren, aber nicht in Anki, und der Lernstand wandert nicht mit.

Vergleichsgrafik: fertiges Anki-Deck, Notiztyp als Vorlage und digitale Karteikarte im Unterschied

Warum es für Jura so wenige gute Decks gibt

In der Medizin gibt es riesige, gepflegte Gemeinschafts-Decks mit Hunderttausenden Nutzern. In Jura nicht. Das hat zwei Gründe, und beide sind hausgemacht.

Erstens ist juristisches Wissen örtlich zersplittert. Polizeirecht, Kommunalrecht und weite Teile des Verwaltungsrechts sind Landesrecht. Ein Stapel, der in Bayern passt, ist in Nordrhein-Westfalen in Teilen falsch. Zweitens ändert sich der Stoff. Eine Karte zum Gefahrübergang bleibt jahrelang gültig, eine zum Streitstand über eine frische BGH-Entscheidung altert in Monaten.

Das Ergebnis: Wer ein Jura-Deck pflegen will, hat eine Daueraufgabe. Die meisten, die eines veröffentlichen, haben genau einmal Zeit dafür, nämlich in ihrer eigenen Examensvorbereitung.

Die besten Anki-Karteikarten für Jura im Überblick

Sechs Angebote sind in Deutschland ernsthaft verbreitet. Hier stehen sie mit den Zahlen, die auf den Seiten der Anbieter selbst ausgewiesen sind, Stand Juli 2026.

AnbieterUmfangPreisRechtsgebieteFormatStand
jura.anki (AnkiWeb)9.462 NotizenkostenlosZivilrecht, Strafrecht, Öffentliches RechtAnki09/2024
Basiskarten Jura28 Stapel, je ca. 70 bis 545 Karten19,99 € je Stapel, Gesamtpaket 389,99 €alle drei, plus KlausurtechnikAnki + PDF02/2025
jurakarteikarten.deEinzelstapel bis Komplettpaket2,99 € bis 95,99 €alle dreiAnki, Repetico, PDFlaufend
Jura-Vorlagen (Thomas Kahn)Notiztypen, keine InhaltekostenlosalleAnki2013
Jura Intensiv172 bis 274 Karten je Titel4,99 € bis 6,99 €Zivilrecht, Strafrechtdigital, nicht als Anki ausgewiesenlaufend
Etsy und Einzelverkäuferstark schwankendmeist unter 15 €einzelne GebieteAnkiunbekannt

jura.anki: 9.462 Karten fürs zweite Staatsexamen, komplett kostenlos

Das ist der Stapel, der auf Reddit als „knapp 9500 kostenlose Jura-Karteikarten" kursiert und der auf AnkiWeb unter dem Titel „Jura (Zivilrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht)" liegt. 9.462 Notizen, rund 300 Unterordner, 54 Bewertungen ohne eine einzige negative. Kostenlos, ohne Anmeldung, sofort importierbar.

Bevor du ihn herunterlädst, drei Zahlen. Der Stand ist September 2024. Der Stapel ist für das zweite Staatsexamen gemacht, nicht für das erste. Und er ist auf Bayern zugeschnitten. Wer im dritten Semester in Hamburg sitzt, bekommt hier Karten zum Referendariat und zum Berufsfeld Anwaltschaft.

Dazu kommt ein Satz, den der Autor selbst auf die Seite geschrieben hat: „Ich habe sie selbst erstellt; es können also gut einige Fehler enthalten sein." Das ist anständig und ehrlich. Es ist aber auch die präziseste Beschreibung des Risikos, das du eingehst, wenn du 9.462 fremde Karten ungeprüft in dein Langzeitgedächtnis schiebst.

Basiskarten Jura: 26 Stapel für das erste Examen

Das professionellste Angebot am Markt kommt von Thomas Kahn, der sein erstes Staatsexamen mit 11,72 Punkten abgeschlossen hat, also mit Prädikat. Basiskarten Jura umfasst 26 Stapel für das erste Examen, davon 14 im Zivilrecht, sieben im Öffentlichen Recht und fünf im Strafrecht, dazu Klausurtechnik und Mündliche Prüfung. Für das zweite Examen kommen ZPO und StPO dazu.

Die Kartenzahlen sind je Stapel ausgewiesen, was Vertrauen verdient: BGB AT rund 410 Karten, Schuldrecht AT rund 545, Verwaltungsrecht AT rund 500, Familienrecht rund 70. Jeder Stapel kostet 19,99 Euro. Privatrecht komplett liegt bei 234,99 Euro, das Gesamtpaket bei 389,99 statt 549,72 Euro. Updates sind über ein Add-on inklusive, und es gibt einen kostenlosen Probierstapel mit über 300 Karten.

Zwei Dinge fallen positiv auf. Der Anbieter weist von sich aus darauf hin, dass das Polizeirecht ans jeweilige Landesrecht angepasst werden muss. Und die Stapel werden gepflegt, der letzte neue kam im Februar 2025 zum Staatshaftungsrecht.

Jurakarteikarten.de: günstige Einzelstapel ab 2,99 Euro

Wer klein anfangen will, wird hier fündig. BGB AT gibt es ab 2,99 Euro, Strafrecht AT ab 3,99, Grundrechte ab 4,49. Die Gesamtstapel liegen bei 19,99 Euro für Staatsrecht, 24,99 für Strafrecht, 44,99 für Öffentliches Recht und 49,99 für Zivilrecht, alles zusammen ab 95,99 Euro. Ein Gratis-Update-Service ist dabei, und die Karten gibt es wahlweise für Anki, für Repetico oder als PDF.

Das ist der beste Einstieg, wenn du erst einmal testen willst, ob du mit fremden Karten überhaupt zurechtkommst. Drei Euro für ein Rechtsgebiet ist ein Preis, bei dem ein Fehlkauf nicht wehtut.

Jura-Vorlagen für Anki: Kartentypen statt fertiger Inhalte

Diese Jura-Vorlagen für Anki stammen vom selben Autor wie die Basiskarten und sind kostenlos. Sie enthalten keine Karteninhalte, sondern Notiztypen für Definitionen, Prüfungsschemata und Meinungsstände. Das Juristische Internetprojekt Saarbrücken hat sie vorgestellt, und genau da liegt der Haken: Der Beitrag ist von Januar 2013, eine Aktualisierung ist nicht erkennbar.

Für Meinungsstände und Prüfungsschemata sind die Vorlagen trotzdem die beste Grundlage, die kostenlos zu haben ist. Sie zwingen dich, eine Karte in Felder zu zerlegen, statt alles in ein Textfeld zu kippen.

Was die Basiskarten und die anderen Jura-Karteikarten kosten

Balkengrafik: Preise fertiger Jura-Karteikarten von 2,99 Euro für einen Einzelstapel bis 389,99 Euro für das Gesamtpaket

Was du fürs Geld bekommst und was kostenlos bleibt

Rechne den Preis pro Karte, dann wird der Markt übersichtlich. Bei jurakarteikarten.de zahlst du für BGB AT rund drei Euro. Bei Basiskarten kostet derselbe Bereich 19,99 Euro, dafür bekommst du rund 410 Karten plus ein PDF-Skript. Das kostenlose Deck auf AnkiWeb kostet nichts und liefert die meisten Karten, dafür sind sie ungeprüft und für ein anderes Examen in einem anderen Bundesland gemacht.

Kostenlos ist bei Anki-Karteikarten selten ein Schnäppchen und nie ein Betrug. Es ist ein Tauschgeschäft: Du sparst Geld und zahlst mit Prüfaufwand. Bei 9.462 Karten ist dieser Aufwand erheblich.

Preise, Bundles und Update-Service im Vergleich

Ein Punkt, den viele übersehen: Updates. Basiskarten und jurakarteikarten.de liefern nach, wenn sich etwas ändert. Das kostenlose Deck wird nicht mehr gepflegt, seit fast zwei Jahren. Ein Etsy-Kauf ist ein Einmalgeschäft ohne jede Zusage.

Bei Bundles lohnt das Rechnen. 389,99 Euro für das Gesamtpaket klingen viel, sind aber gegenüber 549,72 Euro Einzelpreis ein deutlicher Nachlass. Ob sich das trägt, hängt daran, ob du wirklich alle 26 Stapel brauchst. Die meisten brauchen drei bis fünf.

Welche Rechtsgebiete die Decks abdecken: Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht

Alle drei großen Rechtsgebiete sind abgedeckt, aber nicht gleich gut. Das Zivilrecht ist überall am ausführlichsten, was Sinn ergibt, weil es den größten Stoffumfang hat und am wenigsten vom Bundesland abhängt.

Wo die Decks im Strafrecht am stärksten sind

Strafrecht ist für Karteikarten das dankbarste Gebiet. Der Stoff ist bundeseinheitlich, die Definitionen sind knapp und die Prüfungsschemata stehen fest. Basiskarten hat fünf Stapel für 79,99 Euro, jurakarteikarten.de das Gesamtpaket für 24,99, Jura Intensiv einzelne Titel mit 172 bis 274 Karten ab 4,99 Euro. Selbst auf Etsy findet sich ein Strafrecht-Deck mit 205 Notizen.

Wenn du in einem Gebiet mit fertigen Karten anfangen willst, fang hier an. Für die Definitionen daneben haben wir eine Sammlung der wichtigsten Definitionen im Zivilrecht und eine zu den Definitionen im BGB AT.

Zweites Staatsexamen und Referendariat

Fürs Referendariat wird die Luft dünn. Basiskarten bietet ZPO aus gerichtlicher Sicht mit rund 620 Karten für 39,99 Euro und StPO aus staatsanwaltschaftlicher Sicht mit rund 225 Karten für 19,99 Euro, zusammen als Prozessrecht-Paket für 114,99. Das große kostenlose Deck zielt ebenfalls auf das zweite Examen. Wer Repetico statt Anki nutzt, findet bei Examen mit Sandro über 4.000 Karten fürs Referendariat.

Digital lernen: Anki, Repetico und die Karteikarte auf Papier

Anki ist nicht das einzige Lernprogramm, und für viele ist es nicht das passende. Die Bedienung ist sperrig, die Konfiguration ein Hobby für sich, und die App für iOS kostet Geld. Repetico ist einfacher und synchronisiert bequemer, hat aber weniger Einstellmöglichkeiten. Welche Werkzeuge sonst noch taugen, haben wir im Überblick über digitale Jura-Karteikarten und im Artikel zu digitalen Tools fürs Jurastudium zusammengetragen.

Was eine digitale Karteikarte der gedruckten voraushat

Der einzige echte Vorteil ist die automatische Steuerung der Wiederholung. Eine Karteikarte aus Papier musst du selbst einsortieren, und genau das machen die meisten nach drei Wochen nicht mehr. Das Leitner-System löst dieses Problem mit Kästen, ein Lernalgorithmus erledigt das automatisch, ohne dass du daran denken musst. Warum das funktioniert, erklärt unser Artikel zu Spaced Repetition und Active Recall.

Checkliste mit fünf Prüffragen vor dem Kauf eines Jura-Decks: Examen, Bundesland, Aktualität, Prüfung, Kartenzahl

Die Schwächen fertiger Jura-Decks

Jetzt der Teil, den die Verkaufsseiten nicht schreiben.

Bundesland und Prüfungsordnung: der unterschätzte Haken

Das ist der teuerste Fehler. Wer in Bayern lernt, prüft Polizeirecht nach dem PAG, in Nordrhein-Westfalen nach dem PolG NRW, in Hessen nach dem HSOG. Ein Deck, das darauf keine Rücksicht nimmt, trainiert dich auf Karten, die in deiner Klausur schlicht falsch sind. Bei Basiskarten steht der Hinweis immerhin dabei. Bei einem kostenlosen Download steht er nirgends.

Dasselbe gilt für den Ausbildungsstand. Karten fürs zweite Examen setzen voraus, dass du das erste bestanden hast. Sie sind nicht schwerer, sie sind anders geschnitten, mit Blick auf Aktenvortrag und Relationstechnik.

Veraltete Karten und Fehler, die niemand korrigiert

Das größte kostenlose Deck steht seit September 2024 still. Die bekanntesten Vorlagen sind von 2013. Bei einem gepflegten Anbieter meldet ein Käufer einen Fehler und alle bekommen die Korrektur. Bei einem Community-Deck bleibt der Fehler drin, und du lernst ihn mit derselben Gründlichkeit wie alles andere.

Hier liegt mein Hauptvorbehalt gegen studentisch erstellte Sammlungen. Nicht weil Studierende schlechter formulieren, viele schreiben klarer als so mancher Kommentar. Sondern weil niemand gegenprüft. Eine Karte, die eine Mindermeinung als herrschende Meinung ausgibt, sieht genauso aus wie eine juristisch korrekte. Du merkst es in der Klausur.

9.000 Karten sind keine Abkürzung

Rechne kurz mit. Bei 9.462 Karten und einer realistischen Wiederholungsquote landest du nach der Einführungsphase bei mehreren Hundert Karten pro Tag. Das sind ein bis zwei Stunden, jeden Tag, bevor du eine einzige Klausur geschrieben hast. Wer das drei Wochen durchhält und dann aufgibt, hat einen Berg Rückstand und ein schlechtes Gewissen.

Ein durchdachter Lernplan ist an dieser Stelle mehr wert als jedes Deck.

Eine Definition abrufen heißt nicht, sie anwenden zu können

Das ist der Einwand, der am schwersten wiegt, und er kommt nicht von mir. Der Betreiber von Examen mit Sandro schreibt über fertige Karten, sie „setzen ein tiefes Verständnis voraus". Genau so ist es. Eine Karte fragt „Was ist eine Sache im Sinne des § 90 BGB?" und du sagst den Satz auf. In der Klausur steht die Frage nie so. Dort musst du erkennen, dass es überhaupt um den Sachbegriff geht.

Dazu kommt der Generierungseffekt: Wer eine Karte selbst formuliert, muss den Stoff vorher verstanden haben. Das Schreiben ist der eigentliche Lernvorgang. Wer ein fremdes Deck importiert, überspringt ihn und wundert sich, dass die Karten sitzen und die Klausur trotzdem nicht läuft.

Entscheidungsbaum: wann ein fertiges Anki-Deck sinnvoll ist und wann eigene Karten die bessere Wahl sind

Wie du als Jurist ein fertiges Deck effektiv nutzt

Nichts davon heißt, dass du die Finger davon lassen sollst. Fertige Karten sind ein guter Rohstoff, nur eben kein fertiges Gericht.

Erst ausmisten, dann lernen

Importiere nie den ganzen Stapel. Nimm das Rechtsgebiet, das du gerade hörst, und suspendiere alles andere. Geh die ersten hundert Karten durch und lösch, was nicht zu deinem Bundesland, deinem Semester oder deiner Prüfungsordnung passt. Das kostet einen Nachmittag und spart dir Monate.

Fremde Karten durch eigene ersetzen

Wenn eine Karte dreimal hintereinander sitzt, ohne dass du weißt, warum die Antwort richtig ist, schreib sie neu. In deinen Worten, mit deinem Beispiel. Neue Karten aus eigener Feder schlagen fremde fast immer, und für den Rest hilft KI beim Erstellen von Karteikarten, solange du gegenliest. Wie du dir Definitionen dauerhaft merkst, steht bei den Mnemotechniken fürs Jurastudium.

Definition, Schema, Streitstand: was auf welche Karte gehört

Eine Karte, eine Sache. Definitionen kommen auf eine Karte mit genau einem Begriff. Prüfungsschemata gehören auf eine Karte mit Lückentext, sonst sagst du die Reihenfolge auf, ohne die Stationen zu kennen. Streitstände brauchen drei Felder: Problem, Ansichten, Argumente. Wenn du alles auf eine Karte packst, lernst du das Layout und nicht den Stoff.

Die Alternative: ein System statt eines Stapels

An dieser Stelle gehört der Hinweis in eigener Sache hin, und zwar mit offenen Karten: Jurahilfe.de ist unser Angebot.

Der Gedanke dahinter ist ein anderer als bei einem Deck. Statt eines Stapels loser Karten bekommst du den Stoff als verknüpftes System: Lerninhalte, die untereinander verlinkt sind, Wiederholungsfragen mit derselben Technik der zeitversetzten Wiederholung, die Anki nutzt, und Multiple-Choice-Aufgaben, die den Transfer in die Fallprüfung üben. Fachlich geprüft, laufend aktualisiert, ohne Konfigurationsarbeit und ohne Add-ons.

Zum Preis, weil er die Rechnung oben umdreht: Das Basiskarten-Gesamtpaket kostet 389,99 Euro einmalig und deckt Karten für ein Examen ab. Bei Jurahilfe bekommst du auf Anfrage einen Lifetime-Zugang zum gesamten Stoff, samt allem, was später dazukommt. Wer nur reinschauen will, lernt BGB AT dauerhaft kostenlos.

Und die ehrliche Einschränkung, ohne die der Rest nichts wert wäre: Wir nehmen dir das Schreiben eigener Karten nicht ab. Der Generierungseffekt bleibt auf der Seite dessen, der selbst formuliert. Wer sein Anki bereits sauber eingerichtet hat, seine Karten selbst schreibt und damit vorankommt, hat kein Problem, das ein Wechsel lösen würde. Für alle anderen lautet die Frage weniger, welches Deck das beste ist, sondern ob ein Stapel Karten überhaupt das richtige Tool ist, um den gesamten Stoff zu lernen.

Häufig gestellte Fragen

Johannes Wainryb

Über den Autor

Johannes Wainryb

Gründer von Jurahilfe.de

Jurist und Softwareentwickler mit über 10 Jahren Erfahrung

Verantwortet bei Jurahilfe.de Technik und Produkt und verbindet juristisches Verständnis mit Lerndidaktik.

  • Legal Tech
  • Digitales Lernen
  • Lern-Apps & Tools
  • KI im juristischen Lernen
  • Karteikarten & Spaced Repetition
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Frieder Hammer

Unter Mitarbeit von Frieder Hammer | Volljurist, Prädikatsexamen (Schwerpunkt Steuerrecht)

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