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Jura Probleme finden: Suche & Verlinkungen bei Jurahilfe.de

Blick durch ein Fernglas, Sinnbild für das Nachschlagen juristischer Begriffe

Beim Lesen im Sachenrecht taucht plötzlich das Anwartschaftsrecht auf. Du weißt ungefähr, worum es geht. Für eine Klausur reicht das nicht. Auf jurahilfe.de klärst du solche Stellen dort, wo sie auftauchen: Rechtsbegriffe im Text sind anklickbar und öffnen die passende Erklärung, ohne dass du die Seite wechselst. Daneben stehen eine Suche über den Lernbestand, das Nachschlagewerk als durchsuchbare Bibliothek aller Skripte und eine Browser-Erweiterung, die auch auf fremden Seiten funktioniert.

Am meisten Zeit sparen diese vier Wege in der Hausarbeit und in den Wochen vor einer Klausur, wenn du ständig etwas nachschlagen musst und dabei den Faden nicht verlieren willst.

Auf einen Blick:

  • Verlinkte Rechtsbegriffe sind der Hauptweg: In allen Texten und in allen drei Lernstufen öffnet ein Klick Definition, typische Probleme und Begleitwissen.
  • Die Suche führt dich zum Inhalt, wenn du den Begriff kennst, aber nicht weißt, wo er steht.
  • Das Nachschlagewerk zeigt alle Skripte als durchsuchbare Bibliothek, zum gezielten Aufschlagen eines Themas.
  • JuraSense, die Chrome-Erweiterung, erkennt Rechtsbegriffe auf fremden Websites und verbindet sie mit der Jurahilfe-Datenbank.
  • Von den vier Wegen ist die Suche der schwächste, und im kostenlosen Zugang sind Suche und Verlinkungen nur eingeschränkt nutzbar.

Tipp

Auf jurahilfe.de lernst du den Stoff kompakt, verlinkt und interaktiv: erst als Skript verstehen, dann mit Karteikarten wiederholen, dann an Multiple-Choice-Aufgaben testen. Alles ist untereinander verlinkt, sodass du jederzeit zwischen den Stufen wechseln kannst.

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Wo du bei Jurahilfe.de nachschlägst

Nachschlagen heißt im Jurastudium meistens dasselbe. Du bist mitten in etwas anderem und brauchst kurz eine Auskunft. Entscheidend ist dann, wie schnell du zurück in deinen eigentlichen Text kommst. Die Menge des Materials spielt dafür kaum eine Rolle. Deshalb gibt es auf der Plattform mehrere Zugänge nebeneinander statt eines einzigen Suchfelds.

Die Suche über den Lernbestand

Die Suche ist der direkte Weg, wenn du schon weißt, wonach du fragst. Begriff eintippen, springen, weiterarbeiten. Sie ist als Werkzeug fürs schnelle Nachschlagen im eigenen Lernstoff gebaut und nicht als juristische Rechercheplattform. Urteile im Volltext, Kommentarliteratur und Aufsätze suchst du weiterhin in beck-online oder juris.

Von den vier Wegen hat die Suche das größte Verbesserungspotenzial. Sie funktioniert. Das Highlight der Plattform ist sie nicht. Ausgebaut wird sie weiter. Was Nutzer im Feedback dagegen durchgehend loben, sind die Verlinkungen.

Das Nachschlagewerk als durchsuchbare Bibliothek

Im Nachschlagewerk liegt derselbe Stoff noch einmal anders aus: alle Skripte als Bibliothek, in der du ein Thema gezielt aufschlägst, statt einem Lernpfad zu folgen. Ein Nutzer beschreibt es als „quasi wie ein Skript aufgebaut, nur moderner“. Der Unterschied zum gedruckten Skript liegt kaum in der Gliederung. Er liegt darin, dass hier alle Verlinkungen zusammenlaufen.

Praktisch heißt das: Du schlägst ein Thema auf und landest über die Begriffe darin sofort in den angrenzenden Themen, ohne ein Register zu benutzen. Wer lieber mit einem klassischen Skript arbeitet, findet den kompletten BGB AT als kostenloses interaktives Skript und kann daran ausprobieren, ob ihm die Arbeitsweise liegt.

Welcher Weg wann der schnellere ist

Welcher Zugang sich lohnt, hängt davon ab, was du schon weißt. Die folgende Übersicht ordnet die vier Wege der jeweiligen Ausgangslage zu.

AusgangslageWegErgebnis
Der Begriff steht vor dir im TextKlick auf den BegriffDefinition, Probleme und Begleitwissen im Overlay
Du kennst den Begriff, nicht die FundstelleSucheSprung zum passenden Lernelement
Du willst ein ganzes Thema aufschlagenNachschlagewerkDas Skript zum Thema, mit allen Verlinkungen
Der Begriff steht auf einer fremden SeiteJuraSense im BrowserErklärung aus der Jurahilfe-Datenbank
Mindmap: vier Wege zu einem unklaren Rechtsbegriff, Klick im Text, Suche, Nachschlagewerk und die JuraSense-Erweiterung
Abb. 1: Welcher Weg der schnellste ist, hängt davon ab, ob der Begriff schon vor dir steht.

Verlinkte Rechtsbegriffe statt Sprung ins Register

Der eigentliche Unterschied zu einem PDF-Skript liegt nicht im Suchfeld. Er liegt darin, dass du meistens gar nicht suchen musst, weil der Begriff, über den du stolperst, schon ein Link ist. Auf der Plattform liegen tausende solcher Verlinkungen zwischen den einzelnen Inhalten.

Was passiert, wenn du einen Rechtsbegriff anklickst

Rechtsbegriffe sind über ein umfangreiches Tagging als Links hinterlegt. Ein Klick öffnet ein Overlay mit dem passenden Lernstoff: der Definition, den typischen Problemen dazu und dem Begleitwissen, das du für den Zusammenhang brauchst. Dann schließt du es. Du liest weiter, wo du warst.

Der Unterschied zum Nachschlagen im Buch ist der Kontextwechsel, der ausbleibt. Du legst nichts weg, du blätterst nicht, du öffnest keinen zweiten Tab. Genau das ist der Grund, warum die Verlinkungen im Nutzerfeedback häufiger gelobt werden als jede andere Einzelfunktion.

Kreislaufdiagramm: Beim Lesen stockt ein Begriff, Klick im Text, Overlay mit Definition und Problemen, zurück in denselben Satz
Abb. 2: Der Klick führt in die Erklärung und wieder zurück in den Satz, aus dem du kamst.

Beispiel juristische Sekunde: ein Lernelement, vier Sprungmarken

Ein konkretes Lernelement macht das greifbar. Die juristische Sekunde ist ein gedachter Zeitpunkt zwischen zwei Rechtswirkungen desselben Ereignisses. Ein Denkmodell ohne echte Dauer. Im Kompakttext stehen die Definition, die Abgrenzung und zwei Anwendungsfälle, die das Lernelement dazu nennt: die Widerrufsfrist und die Verarbeitungsklausel beim verlängerten Eigentumsvorbehalt.

In diesen wenigen Zeilen sind Begriffe wie verlängerter Eigentumsvorbehalt, Widerrufsfrist, Verbraucher und Verarbeitungsklausel jeweils anklickbar. Wer die Verarbeitungsklausel nicht parat hat, klärt sie an Ort und Stelle und kehrt in den Satz zurück. Schaltest du auf den Langtext um, steht derselbe Stoff ausführlich da. Dort geht es um die Fristberechnung nach § 187 BGB und § 188 BGB, dazu um den umstrittenen Durchgangserwerb des Verarbeiters nach § 950 BGB, den die Verarbeitungsklausel gerade vermeiden soll. Auch dort sind die Begriffe wieder verlinkt.

Warum modulare Lernelemente doppeltes Lernen ersparen

Hinter den Verlinkungen steht eine Entscheidung über den Aufbau. Jedes Thema liegt genau einmal als eigenes Lernelement und wird von überall dorthin verlinkt, wo es gebraucht wird. Ein klassisches Skript macht es umgekehrt. Es wiederholt den Anwartschaftsrecht-Absatz in jedem Kapitel, in dem er vorkommt, jedes Mal etwas anders formuliert.

Für dich hat das zwei Folgen. Du lernst denselben Inhalt nicht dreimal in drei Varianten. Und wenn eine Erklärung korrigiert oder ergänzt wird, gilt das sofort an jeder Stelle, an der sie verlinkt ist. Wie diese Korrekturen zustande kommen, steht in unserem Beitrag zur Qualitätssicherung bei Jurahilfe.

Spaltenvergleich: modular verlinkter Stoff liegt einmal und wird überall verlinkt, linear wiederholter Stoff steht in jedem Kapitel neu
Abb. 3: Ein modular abgelegtes Thema wird verlinkt, ein lineares Skript wiederholt es.

Tipp

Beim Lesen auf jurahilfe.de holst du dir Definitionen, Probleme und Begleitwissen per Klick direkt im Text, statt zwischen Skript, Kommentar und Karteikasten zu wechseln. So bleibst du im Zusammenhang, statt Inselwissen zu sammeln.

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Nachschlagen in jeder Stufe des Lernsystems

Die Verlinkungen hören nicht am Skript auf. Jedes Thema läuft durch drei Stufen. In jeder davon kommst du von der Stelle, an der du hängst, zurück in die Erklärung.

Im Skript: Begriff klären, ohne den Text zu verlassen

Stufe 1 sind die interaktiven Skripten in Kompakt- und Langtext. Die Mehrzahl der Verlinkungen liegt hier, weil hier der Stoff erklärt wird. Ein Umschalter wechselt zwischen der knappen und der ausführlichen Fassung desselben Themas, und beide sind verlinkt. Im Kompakttext nutzt du die Links, um Lücken zu schließen. Im Langtext eher, um einen Zusammenhang zu vertiefen.

Auf der Karteikarte: zurück in den Text, aus dem sie stammt

Der klassische Einwand gegen Karteikarten lautet, sie erzeugten Inselwissen. Er trifft auf isolierte Karten zu. Auf jurahilfe.de gehört jede Karteikarte zu einem bestimmten Lernelement, und die Antwortseite ist ebenfalls verlinkt. Bleibst du hängen, springst du in den Text, liest drei Sätze nach und machst weiter. Kein Suchen im Skript.

Im Falltraining: von der Erläuterung ins Lernelement

Stufe 3 sind die Multiple-Choice-Aufgaben mit ausführlicher Erläuterung. Wer eine Aufgabe falsch beantwortet, will meistens verstehen, warum die eigene Einschätzung danebenlag, und nicht bloß die richtige Lösung sehen. Deshalb führt die Erläuterung über Verlinkungen zurück in den Stoff. Der Weg vom Fehler zur Erklärung ist ein Klick lang.

Tipp

Wenn du nach dem Lesen prüfen willst, was wirklich hängen geblieben ist, helfen die Karteikarten im intelligenten Wiederholungssystem. Sie fragen genau das Lernelement ab, das du eben gelesen hast, und planen den nächsten Termin selbst.

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JuraSense: Rechtsbegriffe außerhalb der Plattform nachschlagen

Ein Teil der Lesezeit im Jurastudium fällt außerhalb jeder Lernplattform an: in Gesetzestexten, Aufsätzen und Datenbanken. Dafür gibt es JuraSense, eine kostenlose Chrome-Erweiterung von Jurahilfe.de.

Die Erweiterung erkennt juristische Fachbegriffe auf beliebigen Websites und verbindet sie mit den Inhalten der Jurahilfe-Datenbank. Du liest einen fremden Aufsatz. Die Erklärung zum Begriff kommt im selben Fenster. Gedacht ist sie für das, was zwischen den Lernsessions passiert. Also Gesetzeslektüre, Fachartikel, Recherche für die Hausarbeit. Sie ist ein Zusatz zum Lernsystem, kein Ersatz für die Skripten.

Wann sich schnelles Nachschlagen im Studium auszahlt

Nachschlagen klingt nach einer Nebensache. Über ein Semester gerechnet ist es keine. Drei Situationen zeigen das.

In der Hausarbeit

Die Hausarbeit ist die Phase mit den meisten Unterbrechungen. Du schreibst an der Anspruchsgrundlage, brauchst kurz die Definition eines Merkmals, dann den Streitstand dazu, dann die Gegenansicht. Jeder dieser Sprünge kostet Zeit. Teuer ist dabei weniger das Nachschlagen als das Zurückfinden in den eigenen Gedankengang. Für den organisatorischen Rahmen drumherum haben wir die zehn wichtigsten Tipps zur Jura-Hausarbeit gesammelt.

Vor der Klausur

In den letzten Tagen vor einer Klausur geht es um Abrufsicherheit. Neues Verständnis entsteht dann kaum noch. Du gehst Definitionen durch und merkst an einzelnen Stellen, dass eine Abgrenzung fehlt. Hier hilft der kurze Weg: einmal nachlesen und weitermachen, ohne dafür ein Lehrbuch aufzuschlagen. Eine kompakte Übersicht dazu bieten die wichtigsten Definitionen des BGB AT.

Im Examen und im Referendariat

In der Examensvorbereitung verschiebt sich die Aufgabe. Über Monate müssen alle drei Rechtsgebiete gleichzeitig verfügbar bleiben, und es kommt ständig Neues dazu. Das Nachschlagen wird dann zum Reparaturwerkzeug für Lücken, die beim Wiederholen auffallen. Im Referendariat liegt das materielle Recht zwei Jahre zurück, und in der Station bleibt wenig Zeit; ein schneller Zugriff auf Definitionen und Schemata ist dort oft alles, was gebraucht wird.

Tipp

Ausprobieren kostet nichts: Der komplette Allgemeine Teil des BGB ist auf jurahilfe.de dauerhaft kostenlos nutzbar, mit Skripten, Karteikarten und Multiple-Choice-Aufgaben. Daran siehst du in einer Stunde, ob dir das verlinkte Arbeiten liegt.

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Wo Suche und Verlinkungen an Grenzen stoßen

Eine Produktseite, die nur Vorteile aufzählt, hilft bei der Entscheidung nicht. Die folgenden Einschränkungen solltest du vor dem Start kennen.

Matrix aus Aufgabe und Stoffgebiet: Jurahilfe deckt das Verstehen des Pflichtstoffs ab, Belegarbeit und Nebengebiete brauchen andere Quellen
Abb. 4: Für Belegarbeit und Nebengebiete brauchst du weiterhin andere Quellen.

Was die Suche noch nicht leistet

Die Suche ist die Funktion mit dem größten Nachholbedarf. Für die Hausarbeit ersetzt sie den Gang in die Bibliothek nicht, und wer eine Fundstelle mit Rechtsprechungsnachweis braucht, ist in einer Datenbank besser aufgehoben. Was als Nächstes gebaut wird, steht in der öffentlichen Jurahilfe-Roadmap.

Was der kostenlose Zugang einschränkt

Im Free-Zugang ist der gesamte BGB AT ohne Zeitlimit nutzbar, Suche und Verlinkungen sind dort aber nur eingeschränkt verfügbar. Der volle Zugriff auf beides gehört zu den Bezahlplänen. Wer das verlinkte Arbeiten als Hauptargument sieht, sollte das vor der Entscheidung wissen.

Was der Bestand nicht abdeckt

Verlinkt werden kann nur, was vorhanden ist. Im öffentlichen Recht ist das Bundesrecht abgedeckt, Landesrecht und besonderes Verwaltungsrecht fehlen bislang. Zivilrechtliche Nebengebiete wie Arbeits-, Familien- oder Handelsrecht sind nicht durchgehend dabei. Für den Pflichtstoff des ersten Examens reicht der Bestand, für alles daneben brauchst du eine zweite Quelle. Wie tief einzelne Themen ausgearbeitet sind, kannst du an den frei zugänglichen Wissensseiten zum Eigentumsvorbehalt selbst prüfen.

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Häufig gestellte Fragen

Johannes Wainryb

Über den Autor

Johannes Wainryb

Gründer von Jurahilfe.de

Jurist und Softwareentwickler mit über 10 Jahren Erfahrung

Verantwortet bei Jurahilfe.de Technik und Produkt und verbindet juristisches Verständnis mit Lerndidaktik.

  • Legal Tech
  • Digitales Lernen
  • Lern-Apps & Tools
  • KI im juristischen Lernen
  • Karteikarten & Spaced Repetition
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